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München: Autofahrer greift Polizisten an und versucht zu fliehen

Beamter war in Zivil  

Autofahrer greift Polizisten an und versucht zu entkommen

25.08.2019, 15:02 Uhr | dpa

München: Autofahrer greift Polizisten an und versucht zu fliehen. Münchener Polizeiwagen: Ein Mann hat sich eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. (Symbolbild) (Quelle: imago images)

Münchener Polizeiwagen: Ein Mann hat sich eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. (Symbolbild) (Quelle: imago images)

In München hat sich ein 29-Jähriger eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. An einer Ampel hatte er versucht, einen Polizisten außer Dienst aus dessen Fahrzeug zu zerren.

An den Falschen geraten ist ein 59 Jahre alter Autofahrer in der Nacht zum Samstag in München. Der Mann wollte zunächst von der Autobahn 96 an der Ausfahrt Laim abfahren, als er an einer roten Ampel zum Stehen kam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Im Auto vor ihm saß ein 48-jähriger Polizeibeamter, der in seiner Freizeit unterwegs war. Als der Polizist bei Grün nicht sofort losfuhr, hupte der Mann hinter ihm. An einer weiteren Ampel stieg er dann aus, öffnete die Fahrertür des Beamten und versuchte den Angaben zufolge, ihn aus dem Wagen zu ziehen. Dabei kam es zum Handgemenge und der 48-Jährige gab sich als Polizist zu erkennen.

Polizist anschließend angefahren

Als der Mann dies verstand, wollte er wegfahren. Doch da der Polizist Alkoholgeruch wahrgenommen hatte, versuchte er, den Autoschlüssel des Mannes an sich zu nehmen. Dabei wurde er weggeschubst, stellte sich dann jedoch vor den Wagen. Der 59-Jährige fuhr dennoch los und erfasste den Beamten mit seiner Motorhaube. Der Polizist wurde zur Seite geworfen und leicht verletzt.
 

 
Anschließend lieferte sich der 59-Jährige auf rund sechs Kilometern Länge eine Verfolgungsjagd mit mehreren Streifenwagen. Er muss sich nun unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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