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HomePanoramaKriminalität

Schulfahndung führt nach Kindesmissbrauch zu Mann aus Unna


Schulfahndung in NRW
Lehrer bringen Ermittler auf Spur von mutmaßlichen Missbrauchstäter

Von dpa
Aktualisiert am 12.09.2019Lesedauer: 1 Min.
Ein Polizist steht mit Handschellen vor einem Streifenwagen: Durch eine Schulfahndung konnte ein Mann identifiziert werden, der seine Nichte mehrfach sexuell missbraucht haben soll.Vergrößern des BildesEin Polizist steht mit Handschellen vor einem Streifenwagen: Durch eine Schulfahndung konnte ein Mann identifiziert werden, der seine Nichte mehrfach sexuell missbraucht haben soll. (Quelle: onw-images/imago-images-bilder)
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In Unna wurde ein 45-jähriger Mann verhaftet, der seine Nichte mehrfach sexuell missbraucht haben soll. Aufnahmen der Tat waren im Darknet öffentlich. Über eine Schule kam die Polizei zum Tatverdächtigen.

Schneller Ermittlungserfolg: Über eine sogenannte Schulfahndung haben die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft und das Bundeskriminalamt (BKA) einen Mann aus Unna identifiziert, der seine Nichte seit ihrem sechsten Lebensjahr missbraucht und Bilder im sogenannten Darknet verbreitet haben soll.

Der entscheidende Hinweis kam nach Angaben der Ermittler wenige Stunden, nachdem die Fahndung in Nordrhein-Westfalen am Dienstag begonnen hatte. Generalstaatsanwaltschaft und BKA hatten dafür den Grundschulen des Landes nichtpornografische Fotos des Opfers zugeleitet, um es identifizieren zu können. Der Verdächtige – der Onkel des Mädchens – wurde verhaftet, wie die Ermittler mitteilten.

Der 45-jährige Deutsche soll in den Jahren 2016 bis 2018 seine im Zeitraum 6- bis 7-jährige Nichte mehrfach sexuell missbraucht haben. Aufnahmen davon stellte er demnach ins sogenannte Darknet – das ist ein verborgener Teil des Internets.

Zwei Lehrer verhalfen zu Identifizierung

Nachdem die Behörden die Bilder des Mädchens entdeckt hatten und es nicht identifizieren konnten, starteten sie nach einem richterlichen Beschluss die Schulfahndung. "Die Hinweise zweier Lehrkräfte führten schließlich zur eindeutigen Identifizierung des Opferkindes und anschließend des Beschuldigten", so die Generalstaatsanwaltschaft.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes seien "zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger" sichergestellt worden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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