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USA: Afroamerikaner stirbt nach brutalem Polizeieinsatz

Von dpa
Aktualisiert am 27.05.2020Lesedauer: 3 Min.
Menschen trauern bei einem Denkmal mit der Aufschrift "Black Lives Matter": Ein Afroamerikaner ist nach einem brutalem Polizeieinsatz gestorben.
Menschen trauern bei einem Denkmal mit der Aufschrift "Black Lives Matter": Ein Afroamerikaner ist nach einem brutalem Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben. (Quelle: Elizabeth Flores/Star Tribune/dpa)
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Ein Video aus der US-Stadt Minneapolis sorgt fĂŒr Aufsehen: Ein weißer Polizist drĂŒckt sein Knie an den Hals eines schwarzen VerdĂ€chtigen, der um Hilfe fleht. Der Mann stirbt spĂ€ter. Der Vorfall wird nun von der FBI untersucht.

Wieder ein schockierendes Video aus den USA: Ein weißer Polizist in der Stadt Minneapolis drĂŒckt sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals eines schwarzen VerdĂ€chtigen, der wiederholt um Hilfe fleht, bevor er das Bewusstsein verliert. Der Afroamerikaner starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus. Die Polizei Minneapolis teilte mit, der Vorfall werde nun nicht nur intern, sondern auch von der Bundespolizei FBI untersucht. Der BĂŒrgermeister der Stadt im Bundesstaat Minnesota, Jacob Frey, zeigte sich entsetzt: "Es sollte in Amerika kein Todesurteil sein, schwarz zu sein."


Proteste gegen Polizeigewalt in Minneapolis

In den USA, insbesondere in Minneapolis, ist es nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 zu heftigen Ausschreitungen gekommen.
Demonstranten entzĂŒndeten mehrere BrĂ€nde – unter anderem in einem PolizeigebĂ€ude.
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Die vier in den Fall involvierten Polizisten seien entlassen worden, erklĂ€rte Frey am Dienstag (Ortszeit) ĂŒber Twitter. Der Mann, George Floyd, hĂ€tte nicht sterben dĂŒrfen, erklĂ€rte Frey. Mit Blick auf das Video sagte er vor Journalisten: "Was wir gesehen haben, ist schrecklich." Er fĂŒgte hinzu: "Was auch immer die Untersuchung ergibt, kann nicht die einfache Wahrheit verĂ€ndern, dass er heute Morgen noch bei uns sein sollte." Was die Videos des Vorfalls vom Montagabend zeigten, sei "in jeder Hinsicht falsch". Auch in Washington Ă€ußerten sich mehrere Abgeordnete und Senatoren entsetzt.

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Beamte wollten einen Betrugsfall untersuchen

Die Polizei erklĂ€rte, die Beamten seien an den Ort gekommen, um einen Betrugsfall zu untersuchen. Der gut 40 Jahre alte VerdĂ€chtige habe Widerstand geleistet. Dann heißt es: "Die Beamten konnten den VerdĂ€chtigen in Handschellen bekommen und stellten fest, dass er medizinische Hilfe zu brauchen schien." Die Beamten hĂ€tten daher einen Krankenwagen gerufen. Es blieb jedoch unklar, ob der Mann schon vor dem Vorgehen der Polizisten medizinische Hilfe gebraucht hĂ€tte.

Ein zehn Minuten langes Video, das auf Facebook bis Dienstagmittag (Ortszeit) bereits rund 700.000 Mal angesehen worden war, zeigt, wie ein weißer Polizist auf dem Hals des Mannes kniet. Anfangs spricht dieser noch und sagt wiederholt: "Ich kann nicht atmen". Er fordert die Beamten mehrfach auf, ihn loszulassen. Er sagt ihnen auch zu, dann freiwillig ins Polizeiauto einzusteigen. "Ich kann nicht atmen", wiederholt er. Ein Passant fordert die Polizisten wiederholt auf, den VerdĂ€chtigen loszulassen.

Der Mann am Boden wird dann zunehmend ruhiger, bevor er das Bewusstsein zu verlieren scheint. "Messt seinen Puls", schreit ein Passant. SanitÀter laden den Mann etwa acht Minuten nach Beginn des Videos in einen Krankenwagen. In dem Video sind zwei Polizisten zu sehen; welche Rolle die beiden ebenfalls entlassenen Beamten spielten, blieb zunÀchst unklar.

Anwalt der Familie meldet sich auf Twitter zu Wort

Der Anwalt Benjamin Crump erklĂ€rte ĂŒber Twitter, Floyds Familie habe ihn engagiert, um sie in diesem Fall von "missbrĂ€uchlicher, exzessiver und unmenschlicher Gewaltanwendung" zu vertreten. Die Polizei mĂŒsse zur Rechenschaft gezogen werden.

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In den USA kommt es immer wieder zu aufsehenerregenden FĂ€llen von Polizeigewalt gegen Schwarze. Der jĂŒngste Vorfall erinnerte an den ebenso auf Video festgehaltenen Fall des Afroamerikaners Eric Garner. Der damals 43-JĂ€hrige wurde 2014 von New Yorker Polizisten zu Boden geworfen; sie drĂŒckten ihm die Luft ab, spĂ€ter starb er im Krankenhaus. Garners letzte Worte – "Ich kann nicht atmen" – wurden zu einem Slogan der Bewegung "Black Lives Matter". Diese setzt sich in den USA fĂŒr Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen und gegen Polizeigewalt ein.

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Von Miriam Hollstein
PolizeiTwitterUSA
Justiz & KriminalitÀt




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