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Missbrauchsfall in Bergisch Gladbach: Tatverdächtiger festgenommen

Missbrauchsfall Bergisch Gladbach  

Mutmaßlicher Täter in Sachsen-Anhalt festgenommen

18.09.2020, 20:39 Uhr | dpa

Missbrauchsfall in Bergisch Gladbach: Tatverdächtiger festgenommen. Polizeihubschrauber: Die Akten wurden per Hubschrauber geflogen (Symbolbild). (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Polizeihubschrauber: Die Akten wurden per Hubschrauber geflogen (Symbolbild). (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Im Fall Bergisch Gladbach ist erneut ein Verdächtiger festgenommen worden. Er soll kinderpornografische Inhalte verbreitet und bereits Kontakt zu einem Kind gehabt haben. Die Ermittlungen in dem Missbrauchs-Komplex dauern weiter an.

Im Zusammenhang mit dem Kindesmissbrauchsfall Bergisch Gladbach ist ein Mann in Sachsen-Anhalt festgenommen worden. Der 34-Jährige stehe im Verdacht, kinderpornografisches Material verbreitet zu haben, teilten die Staatsanwaltschaft Magdeburg und die Polizei Köln am Freitag mit. Die Festnahme des Mannes sei bereits am Mittwoch im Harz erfolgt. Zum genauen Ort wurden keine Angaben gemacht.

In der Wohnung des Festgenommenen stellten Polizisten den Angaben zufolge Kokain, Amphetamine und Ecstasy in nicht geringer Menge, mehrere Hieb- und Stichwaffen sowie PC-Technik und Datenträger sicher. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

Polizeihubschrauber flog Beweismittel nach Sachsen-Anhalt

Die Kölner Beamten der Ermittlungskommission "Berg" waren bei der Auswertung von Chats auf den Tatverdächtigen im Harz gestoßen. Da der Beschuldigte möglicherweise Zugriff auf ein Kind gehabt habe, sei Eile geboten gewesen. Der Kölner Einsatzleiter ließ deshalb die Ermittlungsakte samt Beweismittel mit einem Polizeihubschrauber nach Sachsen-Anhalt fliegen.

Die Ermittlungskommission "Berg" wurde gegründet, nachdem vorigen Oktober bei einem Familienvater im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach Unmengen an kinderpornografischem Material gefunden wurden. Ausgehend von diesem Fall fanden die Ermittler inzwischen mehr als 200 namentlich bekannte Verdächtige.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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