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London: 22-Jähriger aus NRW wegen Terrorverdachts in London verhaftet

IS-Propaganda verbreitet  

Terrorverdacht: 22-Jähriger aus NRW in London verhaftet

20.10.2020, 14:13 Uhr | dpa

London: 22-Jähriger aus NRW wegen Terrorverdachts in London verhaftet. Polizeiauto auf dem Weg zum Polizeieinsatz: Der Mann wurde am Flughafen Standsted aufgegriffen. (Symbolbild) (Quelle: imago images/CHROMORANGE)

Polizeiauto auf dem Weg zum Polizeieinsatz: Der Mann wurde am Flughafen Standsted aufgegriffen. (Symbolbild) (Quelle: CHROMORANGE/imago images)

Der Mann war auf dem Rückweg nach Deutschland, als Scotland Yard zuschlug: In London ist 22-Jähriger festgenommen worden, der einer Gruppe von IS-Anhängern angehören soll.

Ein 22-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen ist in London wegen Terrorverdachts festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden. Laut "Spiegel" lief Florian F. bei den deutschen Sicherheitsbehörden bereits als Prüffall – der Vorstufe von Gefährder. Er werde verdächtigt, einer Gruppe IS-Anhängern aus Ratingen anzugehören. Scotland Yard beschuldigt den Deutschen laut Mitteilung, in fünf Fällen terroristische Propaganda-Videos verbreitet zu haben.

De facto ein Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat

Wie Scotland Yard bereits am Sonntagabend mitteilte, wurde Florian F. am 12. Oktober am Flughafen Stansted festgenommen. Laut "Spiegel" wollte er nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Großbritannien offenbar zurück nach Deutschland fliegen.

Laut der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail" war der Deutsche nach Großbritannien gekommen, um dort Arbeit zu suchen. Bei einer Anhörung vor Gericht am Montag habe der Ankläger dem Deutschen vorgeworfen, einem Bekannten IS-Propaganda-Videos geschickt zu haben. In diesen seien unter anderem Enthauptungen zu sehen gewesen. Florian F. sei de facto ein Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat, so der Anklagevertreter. Der Richter verwies den Fall laut "Daily Mail" an den Zentralen Strafgerichtshof, wo er am 6. November verhandelt werden soll.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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