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Nach Leichenfund in Weilerbach: Tatverdächtiger stellt sich

38-Jähriger in Untersuchungshaft  

Nach Fund zweier Leichen: Tatverdächtiger stellt sich

11.03.2021, 18:11 Uhr | dpa

Nach Leichenfund in Weilerbach: Tatverdächtiger stellt sich. Polizisten vor dem Tatort in Weilerbach: Wie lange der Mann mit den Leichen unter einem Dach schlief, ist noch unklar.  (Quelle: dpa/ Uwe Anspach)

Polizisten vor dem Tatort in Weilerbach: Wie lange der Mann mit den Leichen unter einem Dach schlief, ist noch unklar. (Quelle: Uwe Anspach/dpa)

Der 38-Jährige soll seine Mutter und ihren Lebensgefährten getötet haben. Zwei Tage lang suchte die Polizei nach ihm, auf der Flucht legte er mehrere Feuer. Jetzt hat er sich gestellt. 

Zwei Tage nach dem Fund zweier Leichen in einem Haus im rheinland-pfälzischen Weilerbach im Landkreis Kaiserslautern hat sich der Tatverdächtige selbst gestellt. Ein Haftrichter verhängte Untersuchungshaft gegen den 38-Jährigen, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Donnerstag mitteilte. Zu den Vorwürfen äußerte er sich nicht.

Der Mann soll für den Tod seiner 60-jährigen Mutter sowie ihres 65-jährigen Lebensgefährten verantwortlich sein. Die beiden Leichen wurden am Dienstag in einem Gehöft in Weilerbach entdeckt, auf dem auch der 38-Jährige mit seiner Familie wohnte. Laut vorläufigem Obduktionsergebnis vom Mittwoch starb das Paar durch "Gewalteinwirkung".

Auf der Flucht legte er mehrere Feuer

Wann die beiden genau getötet wurden, blieb unklar. Die Ermittlungen kamen ins Rollen, nachdem die 60-Jährige am Dienstag nicht zur Arbeit erschienen war. Der 38-Jährige öffnete den Beamten die Tür und gab an, seine Mutter sei weggefahren. Bevor die Polizei die Leichen entdeckte, ergriff der Mann die Flucht.

Die Polizei hatte mit großem Aufgebot in der Region in Rheinland-Pfalz nach dem Mann gefahndet. Ein Zeuge hatte am Mittwochabend mitgeteilt, er habe den Verdächtigen auf einem Traktor gesehen.

Den Ermittlungen zufolge soll der 38-Jährige auch für Brandstiftungen verantwortlich sein. Am Sonntagabend hatten ein Carport, eine Garage und eine angrenzende Scheune gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. In den Objekten lebten nach Angaben der Staatsanwaltschaft Männer, die mit dem 38-Jährigen geschäftlich verbunden waren. Der Tatverdächtige hatte demnach geschäftliche Probleme.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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