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Vergewaltigung in Blaubeuren: Polizei ruft 700 Männer zu Massengentest auf

Nach Vergewaltigung in Blaubeuren  

Polizei ruft 700 Männer zu Massengentest auf

20.08.2021, 18:16 Uhr | dpa, MaM

Vergewaltigung in Blaubeuren: Polizei ruft 700 Männer zu Massengentest auf. Ein Dienstwagen der Polizei: Für einige Männer wird ein Nachholtermin zur Verfügung stehen (Symbolbild). (Quelle: imago images/Fotostand Matthey)

Ein Dienstwagen der Polizei: Für einige Männer wird ein Nachholtermin zur Verfügung stehen (Symbolbild). (Quelle: Fotostand Matthey/imago images)

Im baden-württembergischen Blaubeuren hat die Polizei hunderte Männer dazu aufgerufen, sich einem DNA-Test zu unterziehen. Die Beamten hoffen so einem Einbrecher und Vergewaltiger auf die Schliche zu kommen.

Zur Aufklärung einer Vergewaltigung sowie zwei Einbrüchen hat in Blaubeuren (Baden-Württemberg) am Freitag ein zweitägiger Massengentest der Polizei begonnen. Rund 60 der 700 zu der Speichelprobe aufgerufenen Männer seien bis zum Nachmittag zu dem freiwilligen Test erschienen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm.

Mehrere der zum Test Aufgerufenen hätten sich bereits vorab bei der Polizei gemeldet und gesagt, dass sie etwa aufgrund eines Urlaubs nicht daran teilnehmen könnten. Für sie solle es einen Nachholtermin geben. Dieser stehe bislang aber noch nicht fest, so der Sprecher.

Polizei stellt Genmaterial des Täters sicher

Noch bis Samstagabend sind rund 700 Männer aus Blaubeuren und zwei Teilorten zur Teilnahme an dem Massengentest in der Stadthalle aufgerufen. Die Ermittler erhoffen sich so, den Kreis der potenziellen Täter für die Einbrüche und eine Vergewaltigung Ende des vergangenen Jahres in Blaubeuren eingrenzen zu können. An den drei Tatorten hatten die Ermittler im Oktober und November 2020 Genmaterial von ein und demselben Täter gefunden.

Die Polizei geht davon aus, dass der Täter zur Tatzeit zwischen 41 und 52 Jahre alt gewesen sein dürfte und in Blaubeuren oder den Teilorten Gerhausen und Weiler zu suchen ist.

In einer Pressemitteilung der Polizei heißt es jeder Mann, der an den Tests mitwirke, leiste "einen wesentlichen, aktiven Beitrag zur möglichen Aufklärung des Verbrechens". Je mehr Männer sich zu dem Test bereiterklärten, desto kleiner werde die verbleibende Zahl. Dadurch erhöhe sich das Entdeckungsrisiko für den Täter.

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