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Anschlag auf Schule zu Columbine-Jahrestag geplant – Festnahmen

Massaker im April 1999  

Anschlag auf Schule zu Columbine-Jahrestag geplant – Festnahmen

26.09.2021, 13:40 Uhr | dpa

Anschlag auf Schule zu Columbine-Jahrestag geplant – Festnahmen. Die Dunmore High School in Pennsylvania: Die Polizei hat womöglich einen Anschlag auf die Schule verhindert. (Quelle: dpa/Jake Danna Stevens)

Die Dunmore High School in Pennsylvania: Die Polizei hat womöglich einen Anschlag auf die Schule verhindert. (Quelle: Jake Danna Stevens/dpa)

Im April 2024 jährt sich das Massaker an der Columbine Highschool in Pennsylvania zum 25. Mal. Vier Jugendliche sollen geplant haben, ihre Schule an dem Gedenktag "zusammenzuschießen".

Wegen eines mutmaßlichen Anschlagskomplotts zum 25. Jahrestag des Massakers an der Columbine High School sind vier Jugendliche im US-Bundesstaat Pennsylvania festgenommen worden. Ihnen werde vorgeworfen, am 20. April 2024 einen Anschlag auf ihre eigene High School in der Stadt Dunmore verüben zu wollen. Dies berichten US-Medien unter Berufung auf den zuständigen Bezirksstaatsanwalt Mark Powell.

Zwei 15-Jährige seien wegen "der Schwere ihrer Handlungen und ihres Grades der Verantwortlichkeit" bei dem mutmaßlichen Vorhaben als Erwachsene angeklagt worden. Den anderen beiden Jugendlichen soll unter dem Jugendstrafrecht der Prozess gemacht werden. Einem örtlichen Medienbericht zufolge sagte die Mutter einer der 15-Jährigen der Polizei, ihre Tochter sei "von Columbine besessen" gewesen.

15 Menschen starben beim Columbine-Massaker

Am 20. April 1999 hatten an der Columbine High School zwei bewaffnete Teenager zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen, anschließend töteten sie sich selbst. 24 Menschen wurden verletzt. Im Haus der nun angeklagten 15-Jährigen fanden Ermittler neben einem Molotow-Cocktail auch Bauteile für Bomben, Anleitungen zum Bombenbau sowie Listen mit Waffen, Munition und taktischer Ausrüstung samt Preisen.

Wie der Lokalsender WBRE unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtete, fanden die Ermittler Nachrichten, in denen die Schüler über Pläne gesprochen hätten, "die Schule zusammenzuschießen". Darin habe es geheißen, sie hassten die Dunmore High School und wünschten sich, dass "alles so abläuft" wie in Columbine.

Schulleiter Timothy Hopkins, der demnach zu den anvisierten Zielen gehörte, beschrieb die beiden 15-Jährigen als ruhige Kinder, die keine Unruhestifter seien. Er wisse nicht, warum sie ihm Schaden hätten zufügen wollen. Es sei etwas verstörend herauszufinden, dass so etwas geplant gewesen sei, sagte er der Zeitung "Times-Tribune".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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