HomePanoramaKriminalität

Japan – Shinzo Abe: Details zu Motiv des Attentäters


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextEinstiger Weltstar beendet KarriereSymbolbild für einen TextSchlechte Nachrichten für BundesligistSymbolbild für einen TextFrau dreht Porno in Dorfkirche – AnklageSymbolbild für einen TextMassenschlägerei unter Russlands SoldatenSymbolbild für einen TextPolen formalisiert ReparationsanspruchSymbolbild für einen TextProSiebenSat.1-Chef legt Amt niederSymbolbild für einen TextZDF-Star wieder mit Ex-Freundin liiertSymbolbild für einen Text36-Jähriger stirbt nach London-MarathonSymbolbild für einen TextAllgäu: Haus droht, Hang hinabzurutschenSymbolbild für einen TextAuto erfasst Radfahrer – Mann totSymbolbild für einen Watson TeaserMeghan und Harry wollen ausziehen

Neue Details zu Motiv des Abe-Attentäters

Von dpa
Aktualisiert am 19.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Attentat auf Shinzo Abe: Der mutmaßliche Täter versuchte zu fliehen.
Attentat auf Shinzo Abe: Der mutmaßliche Täter versuchte zu fliehen. (Quelle: The Asahi Shimbun/Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der frühere Ministerpräsident Japans ist vor elf Tagen erschossen worden. Nun werden neue Informationen über das Motiv des Verdächtigen bekannt.

Der Attentäter des früheren japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe will neben Hass auf eine religiöse Sekte auch von Armutsängsten getrieben gewesen sein. "Ich dachte, dass das Geld bis Ende Juli ausgehen würde und der Plan (für den Mordanschlag) nicht umgesetzt werden könnte", sagte der 41-jährige Arbeitslose im Verhör aus, wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji am Dienstag unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete. In einem Brief an einen Kritiker der umstrittenen Vereinigungskirche, die auch als Mun-Sekte bekannt ist, hatte der Mann laut Medienberichten seine Absicht zur Ermordung von Abe vor dem Anschlag bereits angedeutet.


Kennedy, Gandhi, Abe: Tödliche Attentate auf Politiker

Shinzo Abe: Der langjährige japanische Premierminister wurde am 8.Juli 2022 bei einer Wahlkampfveranstaltung auf offener Straße erschossen. Bei einer Rede in der Stadt Nara schoss ihm ein Ex-Militär von hinten zwei Kugeln in den Oberkörper.
Walter Lübcke: Wegen dessen liberaler Haltung zur Flüchtlingspolitik erschießt ein Neonazi im Juni 2019 den CDU-Regierungspräsidenten von Kassel auf dessen Terrasse. Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilt den Täter zu lebenslanger Haft. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe will voraussichtlich am 25. August eine Entscheidung über die eingelegten Revisionen verkünden.
+11

Der Attentäter sagte nach seiner Verhaftung aus, er habe aus Hass auf die Sekte gehandelt, die Abe in Japan unterstützt habe. Seine Mutter habe der Organisation horrende Summen gespendet, was sie ruiniert und die Familie zerrüttet habe. In dem Brief an den Kritiker schrieb er laut Medien, er sei "verbittert" gegenüber Abe, den er als "einen der einflussreichsten Sympathisanten der Vereinigungskirche" beschrieb. Der Ex-Premier war im vergangenen Jahr anlässlich einer Veranstaltung der Sekte, die sich seit 1996 "Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung" nennt, in einer Video-Grußbotschaft aufgetreten.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
imago images 170257434
Symbolbild für ein Video
Russland plant die nächste Provokation

Aus nächster Nähe erschossen

Der Attentäter hatte Abe am 8. Juli während einer Wahlkampfrede in der alten Kaiserstadt Nara auf offener Straße mit einer selbstgebauten Waffe aus wenigen Metern Entfernung von hinten erschossen. Zwei Tage darauf erzielte Abes regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) bei der Wahl zum Oberhaus einen erwarteten hohen Sieg. Laut Experten unterhält die Sekte Beziehungen zu der Partei, die bis zu Abes Großvater, dem früheren Premier Nobusuke Kishi zurückreichten.

Abes Attentäter beschuldigt diesen laut Medien, die Sekte nach Japan geholt zu haben. Diese war 1954 von dem inzwischen verstorbenen Koreaner San Myung Mun gegründet worden. Kishi und Mun verband ihre anti-kommunistische Haltung, so Experten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Justiz & Kriminalität
Kriminalfälle




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website