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Norwegen: Mann kaufte versehentlich Erotik-Bilder der eigenen Tochter


Peinliches Missgeschick
Vater kaufte Erotik-Bilder der eigenen Tochter

Von t-online, te

30.05.2024Lesedauer: 2 Min.
Die App OnlyFans: Hier abonnierte ein Vater versehentlich pornografische Bilder seiner Tochter.Vergrößern des BildesDie App OnlyFans: Hier abonnierte ein Vater versehentlich pornografische Bilder seiner Tochter. (Quelle: Valerio Rosati)
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Wer online nach Pornos sucht, will eines vermutlich vermeiden: Familienmitglieder zu sehen. Einem Vater aus Norwegen ist genau das passiert.

Eigentlich war ein Vater aus Norwegen nur auf der Suche nach freizügigen Bildern auf der Plattform OnlyFans. Dabei erwarb er allerdings versehentlich auch pornografisches Material seiner eigenen Tochter. Öffentlich machte die Geschichte die Sexualtherapeutin Tone Haldorsen, die mit Erlaubnis aller Beteiligten dem norwegischen "Dagbladet" davon berichtete. Der Vater hatte sich nach der peinlichen OnlyFans-Panne an Haldorsen gewandt.

Über Monate hinweg hatte der Vater mit einer 23-Jährigen gechattet, die anonym erotische Bilder auf der Plattform zum Kauf anbot. Ihr Gesicht oder ihre Stimme veröffentlichte sie online nie – weshalb ihr Vater auch nicht wissen konnte, mit wem er da schrieb und wessen Fotos er kaufte.

Das Dilemma flog auf einem Männertrip des Vaters auf. Dort vertrauten sich der Mann und seine Freunde ihre Porno-Vorlieben und -Geheimnisse an. Laut "Dagbladet" erzählte ein Freund des Mannes, dass er der gleichen OnlyFans-Anbieterin folge und den Wohnort der Frau herausgefunden habe.

Therapeutin: Tochter fand es ekelhaft

Daraufhin wurde der Mann laut dem Bericht der Sexualtherapeutin stutzig und startete eine eigene Internetrecherche – bis ihm klar wurde, dass er über Wochen hinweg pornografische Bilder seiner Tochter gekauft hatte. Die Entdeckung scheint ihn nachhaltig traumatisiert zu haben, erklärt Tone Haldorsen: "Er kam zu mir, weil ihn das so mitnahm, dass er Selbstmordgedanken hatte. Er konnte seine Tochter nicht mehr anschauen. Es machte ihn körperlich krank, dass seine eigene Tochter seine Fantasien angeregt hatte."

Haldorsen riet dem Vater daraufhin, das Gespräch mit seiner Tochter zu suchen: "Sie fand es ekelhaft. Sie begann darüber nachzudenken, wie riskant es ist, auf OnlyFans anonym unterwegs zu sein. Das hier ist natürlich ein besonders schockierendes Beispiel, aber alle Therapeuten kennen ähnliche Fälle. Manche treffen anonym auf Tanten oder Onkel, manche auf ihren Großvater. Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man sich anonym in diesen Bereich begibt."

Mit Unterstützung einer Therapie konnten sowohl der Vater als auch die Tochter den Vorfall verarbeiten und haben wieder ein normales Verhältnis zueinander. Sie entschieden jedoch, die Mutter und Ehefrau des Mannes nicht zu informieren. Sie hat bis heute keine Kenntnis von dem Vorfall.

Verwendete Quellen
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