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Österreich: Haus von Josef Fritzl in Amstetten ist verkauft

"Müssen Leben hineinbringen"  

Haus des österreichischen Inzesttäters Fritzl ist verkauft

06.12.2016, 10:40 Uhr | AFP

Österreich: Haus von Josef Fritzl in Amstetten ist verkauft. In diesem Haus in St. Pölten hielt Josef Fritzl seine Tochter 24 Jahre wie eine Sklavin. (Quelle: dpa)

In diesem Haus in St. Pölten hielt Josef Fritzl seine Tochter 24 Jahre wie eine Sklavin. (Quelle: dpa)

Das Haus des österreichischen Inzesttäters Josef Fritzl, der seine eigene Tochter 24 Jahre lang im Keller gefangen gehalten hatte, ist verkauft.

Der örtliche Gastwirt Herbert Houska sagte der Online-Ausgabe der Wochenzeitung "Niederösterreichische Nachrichten", seine Frau Ingrid habe das Haus in Amstetten gemeinsam mit einer Geschäftspartnerin erworben. In dem Haus sollen unter anderem Wohnungen für Houskas Personal entstehen.

"Man kann es nicht ewig leer stehen lassen. Wir müssen Leben hineinbringen. In zwei Jahren ist es wieder ein Haus wie jedes andere", sagte Houska weiter. Die Schlüsselübergabe sei noch in dieser Woche. Der Kaufpreis für das Haus liege bei 160.000 Euro, sagte Fritzls Konkursverwalter Walter Anzböck der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Keller wurde zubetoniert

Fritzls Taten kamen im April 2008 ans Licht, ein knappes Jahr später wurde der inzwischen 81-Jährige wegen Mordes, Sklaverei, Vergewaltigung, Inzest, Freiheitsberaubung und Nötigung zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Keller, in dem er seine Tochter gefangen gehalten hatte, wurde 2013 zubetoniert. Fritzl hatte dort sieben Kinder mit ihr gezeugt, von denen eines starb.

Lange Zeit wurde über die Zukunft des Hauses gestritten. Die Behörden fürchteten zunächst, es könne zu einer Art Grusel-Touristenattraktion werden.

Unterkunft für Stripperinnen?

Houska ist nach Angaben der Zeitung "Die Presse" nicht nur Pächter des Amstettener Restaurants "Stadtbrauhof", sondern auch Gesellschafter und Geschäftsführer der Striptease-Bar "Josefine".

Neben Lehrlingen aus seinem Restaurant könnte er möglicherweise in dem Inzesthaus auch Mitarbeiterinnen seiner Bar unterbringen, spekulierte "Die Presse".

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