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Touristinnen sterben in Kambodscha

Von t-online
Aktualisiert am 15.11.2017Lesedauer: 2 Min.
Passanten an einer Straße in Phnom Penh, Kambodscha.
Passanten an einer Straße in Phnom Penh, Kambodscha. (Quelle: EPA/MAK REMISSA/dpa-bilder)
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Zwei junge Rucksack-Touristinnen aus England und Kanada sind in einem Hostel in Kambodscha leblos im Bett gefunden worden. Die Todesursache ist unklar, einen Hinweis haben die Ermittler aber.

Die jungen Frauen, Natalie Jade Seymour (22) und Abbey Gail Amisola (27), haben gerade eine Auszeit von ihren Job genommen und waren auf einer Asien-Reise. Erst vergangene Woche hat ihre gemeinsame Reise angefangen, dabei berichteten sie regelmäßig auf Instagram und posteten dort Bilder von sich. Nun wurden sie in ihrem Hostel-Zimmer in der Stadt Kampot tot aufgefunden.


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Hostel-Mitarbeiter fand die leblosen Touristinnen

Ein Mitarbeiter des Hostels fand die Frauen leblos im Bett und alarmierte noch die Rettungskräfte. Die Ärzte konnte jedoch nur den Tod feststellen. Die Leichen wurden in eine Klinik im rund 150 Kilometer entfernten Phnom Penh transportiert, um sie den zuständigen Botschaften zu übergeben.

In ihrem Hostel-Zimmer fanden die Polizisten Pillen gegen Kopfschmerzen und Schwindelanfälle. „Ein paar ihrer Freunde sagten uns, dass die Mädchen etwas schlechtes gegessen haben“, sagte der örtliche Polizeichef Mao Chanmathurith.

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Was ist den Frauen zugestoßen?

Die Mutter von Seymour teilte mit, dass ihre Tochter sich in einer Nachricht über ihren schlechten Zustand beschwerte. Sie meinte, dass sie und ihre kanadische Freundin unter einer Lebensmittelvergiftung litten. Zum Arzt wollten sie aber nicht gehen. Stattdessen besorgten sie sich auf eigene Faust Medikamente gegen ihre Magenprobleme. Es ist der wichtigste Hinweis für die Ermittler.

Abbey und Nathalie hatten offenbar kurz vor ihrem Tod über Magen- und Darmprobleme geklagt. Sie hätten unter Durchfall und Erbrechen gelitten, heißt es. Gegen die Beschwerden sollen sie rezeptfreie Medikamente genommen haben. „Sie starben an einer Überdosis Medizin, die sie sich selbst verabreichten“, teilte Chanmathurith mit.

Mord oder Selbstmord schließen die Ermittler aus. Es gebe keine Verletzungen oder Narben an ihren Körpern, die darauf hindeuten würden. Eine Autopsie soll die genaue Todesursache klären.

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