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Australien: Angler entdecken seltenen Mondfisch

Kein Wrackteil – sondern ein Fisch  

Australische Angler entdecken seltenen Mondfisch

21.03.2019, 05:21 Uhr | aj, t-online

Australien: Angler entdecken seltenen Mondfisch. Zwei Australier mit einem Mondfisch: Der Fisch wurde an der Südküste Australiens entdeckt. (Quelle: Facebook/National Parks South Australia/Linette Grzelak)

Zwei Australier mit einem Mondfisch: Der Fisch wurde an der Südküste Australiens entdeckt. (Quelle: Facebook/National Parks South Australia/Linette Grzelak)

In Australien haben Angler einen seltenen Fund gemacht: Ein riesiger Mondfisch wurde an die Mündung des Murray River im Süden des Landes gespült. Eine Frau stellte daraufhin beeindruckende Bilder ins Netz. 

Im Süden Australiens haben drei Passanten einen angespülten Mondfisch entdeckt, der knapp zweieinhalb Meter lang war. Die drei Australier trauten ihren Augen nicht, wie der britische "Guardian" berichtete.

"Mein Partner war mit Arbeitskollegen unterwegs und dachte zuerst, es wären Teile eines Schiffswracks," sagte Lynette Grzelak. Ihre Fotos des Fisches sorgten weltweit für Verblüffung.

Mondfische können so viel wiegen wie ein Pkw – sie sind die schwersten Knochenfische der Welt. Die Meeresbewohner leben in bis zu 500 Meter Tiefe, tanken aber regelmäßig an der Wasseroberfläche Sonne. Deshalb nennt man sie im Englischen auch "Sunfish". In vielen anderen Ländern ist der Fisch als "Mola Mola" bekannt. Das stammt aus dem Lateinischen, denn "Mola" bedeutet "Mühlstein". Mondfische können bis zu 3,5 Meter lang werden – das gefundene Exemplar sei demnach nur von mittlerer Größe, wie Experte Ralph Foster gegenüber dem "Guardian" erklärte.

Warum der Fisch angespült worden war, ist bisher unklar. Die Fischart sei erst seit zwei Jahren auf unserem Radar und daher noch recht unerforscht, verriet Foster. Man könne aber vermuten, dass es in der Gegend viele Quallen gegeben habe –  eine der Lieblingsspeisen des Mondfisches.

Die viele Aufmerksamkeit kam für den Meeresbewohner allerdings zu spät, überlebt hat er seinen Landgang nicht.

Verwendete Quellen:

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