Sie sind hier: Home > Panorama > Tiere >

Florida: Forscher müssen seltenes Delfinbaby einschläfern – Plastik im Magen

Plastik im Magen  

Forscher müssen seltenes Delfinbaby einschläfern

29.04.2019, 17:53 Uhr | t-online.de, sth

Florida: Forscher müssen seltenes Delfinbaby einschläfern – Plastik im Magen. Rauzahndelfin im Meer: Ausgewachsene Tiere wiegen mehr als 100 Kilo. (Archivfoto) (Quelle: imago images/Bluegreen Pictures)

Rauzahndelfin im Meer: Ausgewachsene Tiere wiegen mehr als 100 Kilo. (Archivfoto) (Quelle: Bluegreen Pictures/imago images)

An einem Strand in Florida ist ein todkranker Babydelfin angespült worden. Nach seinem Tod entdeckten Experten zwei Plastiktüten und einen Ballon im Magen.

Forscher wissen nur wenig über die seltenen Rauzahndelfine. Die Tiere mit dem hellen Bauch leben vorwiegend in tropischen Gewässern. Nun gab es einen tragischen Zwischenfall an der Küste des US-Bundesstaats Florida

Ein fünf Kilo schweres Delfinbaby wurde vergangene Woche am Fort Myers Beach angespült. Das Tier lebte noch, war aber in schlechter Verfassung, schrieb die "Florida Fish and Wildlife Conservation Commission" in einem Facebook-Beitrag. Die Experten vor Ort hätten entschieden, das Tier einzuschläfern.


Woran starb das Delfinbaby?

Biologen sahen sich das tote Tier genauer an. Nach der Autopsie waren die Forscher geschockt: Im Magen des kleinen Delfins fanden sie zwei Plastiktüten und einen Luftballon.

Algen, zwei Plastiktüten, ein Ballon: Das fanden die Biologen im Magen des seltenen Delfins.  (Quelle: FWC Fish and Wildlife Research Institute)Algen, zwei Plastiktüten, ein Ballon: Das fanden die Biologen im Magen des seltenen Delfins. (Quelle: FWC Fish and Wildlife Research Institute)

Ob der gefressene Müll der Grund für den schlechten Zustand des Tieres war, wollen die Forscher noch herausfinden. "Es gibt viele zusätzliche Faktoren zu berücksichtigen, etwa eine Krankheit und die Trennung von der Mutter, bevor wir die wirkliche Ursache für den Tod des Delfins bestimmen können", schrieb die staatliche Behörde. Der Fund zeige aber deutlich, dass Plastik nicht in die Umwelt gelangen sollte.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal