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Mittelmeer: Pottwale verheddern sich in Netz und sterben

Mutter und Jungtier  

Pottwale verheddern sich in Netz und sterben

21.06.2019, 15:32 Uhr | dpa

Mittelmeer: Pottwale verheddern sich in Netz und sterben . Tote Pottwale im Mittelmeer: Für die Walmutter und ihr Kalb war ein Fischernetz zur Falle geworden.  (Quelle: AP/dpa/Italienische Küstenwache/Marevivo)

Tote Pottwale im Mittelmeer: Für die Walmutter und ihr Kalb war ein Fischernetz zur Falle geworden. (Quelle: Italienische Küstenwache/Marevivo/AP/dpa)

Zwei Wale haben sich im Mittelmeer in einem Fischernetz verfangen und sind gestorben. Offenbar scheiterte die Walmutter an dem Versuch, ihr Junges zu retten. 

Erneut sind im Mittelmeer bei Italien tote Pottwale gefunden worden. Für eine Mutter und ihr Jungtier war ein etwa zwei Meter langes Fischernetz zur Falle geworden, wie die italienische Umweltschutzorganisation Marevivo mitteilte.

Bilder des Fundortes etwa acht Meilen vor der Insel Palmarola im Tyrrhenischen Meer zeigten die beiden Tiere eng aneinander treibend an der Wasseroberfläche. "Die Vermutung ist, dass die Mama gestorben ist, als sie das Kind aus dem Netz befreien wollte, und dass sie sich am Ende auch verfangen hat", erklärte Marevivo. Das Muttertier sei sechs Meter lang gewesen.

Geisternetze sind schwerwiegendes Problem

Der Tod der beiden Tiere sei auf das "schwerwiegende Problem der sogenannten "Geisternetze" zurückzuführen", beklagte die Organisation WWF. "Die zurückgelassenen Netze bleiben für Jahre im Meer und werden zu wahren Killern dieser friedlichen Meeresriesen."
 

 
In den vergangenen Monaten wurden immer wieder tote Wale im Mittelmeer entdeckt oder an die Küsten Italiens gespült. Im Magen eines toten Tieres vor Sizilien waren mehr als 20 Kilogramm Plastik gefunden worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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