Sie sind hier: Home > Panorama > Tiere >

Tierschutz in Neuseeland: Ort schaltet wochenlang Lichter aus

Gefährdeter Seevogel  

Wegen bedrohter Tierart – Ort schaltet wochenlang Lichter aus

04.11.2020, 09:44 Uhr | dpa

Tierschutz in Neuseeland: Ort schaltet wochenlang Lichter aus. Neuseeland, Punakaiki: Ein Küken eines Westlandsturmvogels hockt in einem Erdloch. Der einzige bekannte Brutplatz des als gefährdet eingestuften Westlandsturmvogels liegt in einem Wald in der Nähe von Punakaiki.  (Quelle: dpa)

Neuseeland, Punakaiki: Ein Küken eines Westlandsturmvogels hockt in einem Erdloch. Der einzige bekannte Brutplatz des als gefährdet eingestuften Westlandsturmvogels liegt in einem Wald in der Nähe von Punakaiki. (Quelle: dpa)

Eine vom Aussterben bedrohte Vogelart in Neuseeland bekommt nun Hilfe: Ein kleiner Ort im Land macht wegen ihrer Nachtaktivität für Wochen alle Straßenlaternen aus. 

Zur Rettung eines bedrohten Seevogels macht eine kleine Gemeinde in Neuseeland in den nächsten Wochen die Lichter aus. Die Straßenlaternen auf einer 3,4 Kilometer langen Strecke in dem Ort Punakaiki auf der Südinsel sollen ab Sonntag und bis ins neue Jahr nachts ausgeschaltet bleiben, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Der einzige bekannte Brutplatz des als gefährdet eingestuften Westlandsturmvogels liegt in einem Wald in der Nähe von Punakaiki.

Jungvögel verlieren bei Licht schnell die Orientierung

Neuseeland, Punakaiki: Der einzige bekannte Brutplatz des als gefährdet eingestuften Westlandsturmvogels liegt in einem Wald in der Nähe von Punakaiki.  (Quelle: dpa)Neuseeland, Punakaiki: Der einzige bekannte Brutplatz des als gefährdet eingestuften Westlandsturmvogels liegt in einem Wald in der Nähe von Punakaiki. (Quelle: dpa)

Jungvögel könnten durch helle Lichter die Orientierung verlieren und bruchlanden, sagte Bruce Stuart-Menteath, der Sprecher des Westland Petrel Conservation Trust, der sich dem Schutz der Vögel verschrieben hat. Dabei verletzten sie sich teilweise schwer oder würden von Autos überfahren.

Die Laternen auszumachen sei eine "fantastische" Initiative für die Vögel, die normalerweise nicht vom ebenen Boden abheben könnten, so Stuart-Menteath. Die Brutzeit dauert von April bis Dezember. Die Vögel sind an Land nur nachts aktiv.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: