Griechenland Flutkatastrophe kostet 19 Menschen das Leben

Bei der Flutkatastrophe wegen starker Regenfälle in Griechenland ist die Zahl der Opfer am Samstag auf 19 gestiegen. Der Regen soll von Sonntagabend an nachlassen.
Die griechische Küstenwache entdeckte zwei Leichen im Golf von Elefsina im Westen Athens. Die beiden Männer seien offenbar von den Wassermassen erfasst und ins Meer gespült worden. Die Feuerwehr fand eine andere Leiche im Schlamm in einer Garage nahe der Ortschaft Mandra, die zu großen Teilen zerstört ist.
Feuerwehr rechnet mit weiteren Opfern
Offiziell werden noch drei Menschen vermisst. Die Feuerwehr befürchtet aber, dass noch mehr Menschen ums Leben gekommen sein könnten. In der betroffenen Region etwa 30 Kilometer westlich von Athen leben Tausende nicht registrierte Migranten, die dort als Hilfsarbeiter und in der Landwirtschaft beschäftigt sind.
Das Nationale Griechische Wetteramt ging am Samstag davon aus, dass ein riesiges Tief, das die schweren Regenfälle verursachte, am Sonntag abgeschwächt nach Osten abziehen wird. Von Sonntagabend an sollen die Regenfälle nachlassen. Am Montag wird wieder mit sonnigem Wetter in Griechenland gerechnet.