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Russlands einziger Flugzeugträger ist offenbar ein Wrack

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 24.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Die "Admiral Kusnezow" in der Werft von Murmansk in Nordrussland (Archivbild): Russlands einziger Flugzeugträger liegt aufgrund seines kritischen Zustands auf dem Trockenen.
Die "Admiral Kusnezow" in der Werft von Murmansk in Nordrussland (Archivbild): Russlands einziger Flugzeugträger liegt aufgrund seines kritischen Zustands auf dem Trockenen. (Quelle: IMAGO/Pavel Lvov)
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Der einzige russische Flugzeugträger befindet sich offenbar in einem kritischen Zustand. Der neueste Zwischenfall reiht sich ein in eine Serie von Pannen.

Die "Admiral Kusnezow", Russlands einziger Flugzeugträger, liegt offenbar auf dem Trockenen. Das Kriegsschiff befindet sich seit 2017 für Wartungsarbeiten in der Werft von Murmansk in Nordrussland und hätte laut russischen Staatsmedien bis zum Sommer 2024 repariert werden sollen. Gemäß ukrainischen Angaben sieht es nun allerdings so aus, als könne das Schiff in absehbarer Zeit nicht aus dem Hafen auslaufen.

Unabhängig überprüfen lässt sich das derzeit nicht, von russischer Seite gibt es keine Bestätigung.

Ukraine berichtet von großen Problemen

Wie der ukrainische Militärnachrichtendienst HUR über Telegram mitteilt, sollte die "Admiral Kusnezow" eigentlich für Reparaturarbeiten in ein neues Dock verlegt werden. Bei den Vorbereitungen für den Umzug habe sich dann gezeigt, dass der Flugzeugträger nicht fahrtüchtig sei.

Demnach wurde versucht, das Schiff mithilfe von Schleppern zu bewegen. Dies habe sich aufgrund des kritischen Zustands des Rumpfes jedoch als unmöglich erwiesen. Schiffsreparaturspezialisten haben laut ukrainischen Angaben davor gewarnt, dass die "Admiral Kusnezow" beim Versuch, das Schiff zu Wasser zu lassen, mit hoher Wahrscheinlichkeit umkippen und sinken würde.

Daraufhin hätten Taucherteams den Schiffsrumpf untersucht und festgestellt, dass die Metallstrukturen unterhalb des dritten Decks korrodiert seien. Zudem seien die Laderäume vollständig mit schlammigem Wasser gefüllt, sodass es unmöglich sei, das Schiff genauer von innen zu untersuchen.

Gegenseitige Schuldzuweisungen

Gemäß ukrainischem Militärnachrichtendienst schieben sich die Beamten der Werft und das Flottenmanagement gegenseitig die Verantwortung für die aktuelle Situation zu. In dem Chaos sei es nicht möglich nachzuvollziehen, wer die Entscheidung getroffen habe, das Schiff zu verlegen, hieß es.

Offenbar hat das Flottenkommando gegen die Leitung des Werks Strafen in Höhe von eineinhalb Milliarden Rubel verhängt, weil die Reparaturfristen nicht eingehalten und der Vertrag nicht erfüllt worden seien. Das Management der Werft wiederum habe in einem Schreiben erklärt, dass die Werft keine Schuld an dem beklagenswerten Zustand des Schiffs trage. Unabhängig überprüfen lassen sich die ukrainischen Angaben über den derzeitigen Zustand des Schiffs nicht.

Die "Admiral Kusnezow" ist 1991 vom Stapel gelaufen. 2017 sollte der Flugzeugträger repariert und völlig modernisiert werden. Seither liegt er in Murmansk auf der Werft. 2018 schlug das Schiff beim Untergang eines Schwimmdocks leck. Ein Jahr später geriet die "Admiral Kusnezow" in Brand. Dabei kamen zwei Personen ums Leben, 14 wurden verletzt. Die Reparaturarbeiten haben sich seither hingezogen. Eigentlich sollte das Kriegsschiff bereits 2021 wieder in See stechen.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Telegram @DIUkraine
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