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Ukraine-Krieg: Russische Soldaten sterben wohl durch eigene Minen


Russische Soldaten sterben wohl durch eigene Minen

Von t-online, fho

Aktualisiert am 01.12.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 165826045Vergrößern des BildesEin russischer Soldat verlegt Minen: Bei Cherson sollen 50 russische Soldaten durch russische Minen umgekommen sein. (Quelle: IMAGO/Viktor Antonyuk)
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Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine läuft nicht wie geplant. Auch bei den Absprachen zwischen Kommandeuren gibt es Probleme – teils mit fatalen Folgen.

Die russische Armee soll Probleme mit der Koordination der Artillerie, der Übermittlung taktischer Informationen und einer angemessenen Kommunikation über die Lage der russischen Minenfelder haben. Das berichtet das Insititute for the Study of War (ISW) unter Berufung auf den ukrainischen Generalstab. Das habe zuletzt sogar zu russischen Opfern durch eigene Minen geführt, heißt es in dem Bericht.

Die Karten der Minenfelder sind demnach geheim und russische Kommandeure sollen die Standorte der Minenfelder zudem nicht ordnungsgemäß mit den angreifenden Einheiten koordiniert haben. Im vergangenen Monat sollen deshalb 50 russische Soldaten der 810. Marinebrigade, einer Einheit der Schwarzmeerflotte, gestorben sein. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.

Übergabe mit schweren Folgen

Ein Teil der Marinebrigade sei Anfang Oktober in die Nähe des Ortes Krynky im Verwaltungsbezirk Cherson vorgerückt. Sie übernahmen dort wohl nach dem Start der ukrainischen Bodenoffensive am Ostufer des Flusses Dnipro die Stellung der 18. Combined Arms Army (CAA). Die Übergabe hatte dabei offenbar Lücken, wie das ISW schreibt.

Video | Militärexperte: Diese Angriffe werden jetzt zunehmen
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Quelle: t-online

Der Minenvorfall lege nahe, dass die 18. Combined Arms Army ihre Informationen über die Lage der russischen Minen nicht ausreichend mit der 810. Marinebrigade geteilt hat. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs halten sich Einheiten der 18. Combined Arms Army mittlerweile in der Ortschaft Pischtschaniwka, 14 Kilometer von Cherson entfernt, auf. Eine weitere Division soll sich am Ostufer des Dnipro aufhalten und gegen die ukrainische Armee dort kämpfen.

Es ist nicht der einzige Vorfall in den vergangenen Wochen, bei dem russische Soldaten durch russische Minen ums Leben kamen. Wie der "Independent" unter Berufung auf die kremlnahe Zeitung "Lenta" berichtet, soll in der vergangenen Woche der russische Generalmajor Vladimir Zavadsky durch eine russische Mine bei Charkiv gestorben sein. Das russische Verteidigungsministerium hat die Berichte bislang nicht kommentiert.

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