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Verheerender Vulkanausbruch auf Island befürchtet

28.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Als der Eyjafjallajölull im April 2010 ausbrach, hatte das gravierende Folgen. Doch eine Eruption des Nachbarvulkans Katla könnte noch weit verheerender sein.
Als der Eyjafjallajölull im April 2010 ausbrach, hatte das gravierende Folgen. Doch eine Eruption des Nachbarvulkans Katla könnte noch weit verheerender sein. (Quelle: dpa-bilder)
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Vor fünf Jahren brach auf Island der Vulkan Eyjafjallajökull aus. Wochenlang war der Flugverkehr über Nord- und Mitteleuropa lahmgelegt, die wirtschaftlichen Schäden waren immens. Doch Geophysiker wissen: Das war nur ein vergleichsweise kleiner Ausbruch. Der Nachbarvulkan Katla ist noch viel gefährlicher - und: Er ist in der Vergangenheit schon einige Male kurz nach dem Eyjafjallajökull ausgebrochen, sagen die Isländer.

Der extrem explosive Vulkan im Süden Islands gilt als "überfällig" und sein Ausbruch hätte wohl weit verheerendere Folgen für Europa als der des Eyjafjallajökull.


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Ausbruch würde Klima verändern

Katla ist der drittgrößte aktive Vulkan auf Island. Wenn er ausbricht, dann mit der zehnfachen Stärke des weitaus kleineren Eyjafjallajokull. Die Aschewolken dürften deutlich höher schießen. Ein Ausbruch hätte nicht nur Folgen für den europäischen Flugverkehr, sondern dürfte sich auf das Klima weltweit auswirken.

Bei seinem letzten großen Ausbruch 1918 sind etwa 100 Millionen Tonnen Schwefeldioxid in die Atmosphäre gelangt, berichtet eine Studie im schwedischen Wissenschaftsmagazin "Forschung und Fortschritt".

Gefährliche Flutwellen drohen

Damals schmolz das Gletschereis, das auf dem Vulkan liegt, in gerade einmal vier Stunden auf einer Breite von zehn Kilometern und einem Durchmesser von rund 750 Metern ab. Eine gewaltige Flutwelle stürzte die Hänge hinab, mächtiger als der Strom des Amazonas, haben Wissenschaftler errechnet. Etwa 200 Quadratkilometer Fläche wurden überschwemmt. Wegen der Gefahr einer Überschwemmung wie dieser ist der Katla bei den Isländern extrem gefürchtet.

Momentan ist der Katla wieder unter einer 200 bis 700 Meter dicken Eisschicht begraben: Seine Spitze wird von Islands viertgrößtem Gletscher, dem Mýrdalsjökull, bedeckt. Die Caldera, ein rund 14 Kilometer breiter Flachkrater, liegt ebenfalls unter Eis. Das kann eine gefährliche Mischung ergeben, warnen Forscher. Wenn die kochende Lava auf das Gletschereis trifft, führt das nicht nur zu enormen Explosionen, wenn das Schmelzwasser blitzartig verdampft. Es droht auch erneut die Gefahr von sogenannten Gletscherläufen.

Dabei sammelt sich das Schmelzwasser zunächst in gigantischen Seen unter dem Gletscher. Wenn die Wassermenge groß genug ist, wird sogar der schwere Gletscher angehoben. Irgendwann ist der Wasserdruck so hoch, dass das Gletschereis bricht und eine gewaltige Flutwelle hervorbricht. Dabei werden auch riesige Eisbrocken mit herausgespült, die alles plattwalzen, was ihnen in die Quere kommt.

Katla ist "überfällig"

Der Katla ist einer der aktivsten Vulkane der Insel, er bricht etwa alle 50 bis 80 Jahre aus. Nun sind bereits 97 Jahre seit dem letzten großen Ausbrauch von 1918 vergangen. Die Isländer befürchten daher, dass Katla schon bald wieder ausbrechen könnte.

Außerdem gibt es eine tunnelartige Verbindung zum nur 30 Kilometer entfernten Eyjafjallajökull. Und der hat bei seinen letzten Ausbrüchen den Katla regelrecht "befeuert". Nur kurze Zeit nach einer Eruption des Eyjafjallajökull folgte auch der Katla.

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Von Marc von Lüpke
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