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Mondfinsternis: Am Montag Morgen zeigt sich ein "Blutmond"

Seltenes Himmelsspektakel  

Frühaufsteher erwartet ein riesiger "Blutmond"

27.09.2015, 15:37 Uhr | dpa, AFP

Mondfinsternis: Am Montag Morgen zeigt sich ein "Blutmond". Rötlich schimmernder Trabant: Der "Blutmond" vom 15. Juni 2011, aufgenommen von der Sternwarte Riesa. (Quelle: Stefan Schwager/Sternwarte Riesa)

Rötlich schimmernder Trabant: Der "Blutmond" vom 15. Juni 2011, aufgenommen von der Sternwarte Riesa. (Quelle: Stefan Schwager/Sternwarte Riesa)

Wer in der kommenden Nacht besonders früh aufsteht, kann Zeuge eines seltenen Himmelsspektakels werden. Um 3.07 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Vollständig verdunkelt wird der Erdtrabant allerdings nicht. Vielmehr wird er in einen roten Schimmer getaucht. Weil der Trabant der Erde in diesem Moment auch besonders nahe ist, wird der "Blutmond" zum "Supermond".

Komplett befindet sich der Erdtrabant von 4.11 bis 5.24 Uhr im Kernschatten der Erde. Dann ist die Finsternis total. Die Mitte ist um 4.47 Uhr. Verlassen wird der Mond den Kernschatten um 6.27 Uhr.

Gute Aussichten im Süden Deutschlands

Viel Aufwand zum Beobachten des Spektakels ist nicht erforderlich: Einfach Richtung Südwesten gucken, ein Blick aus dem Fenster kann ausreichen. Das Wetter dürfte vor allem im Rhein-Main-Gebiet, in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland mitspielen. Im Nordwesten Deutschlands, auch im Osten und am Alpenrand sowie im Thüringer Wald und im Erzgebirge könnten dagegen Wolken die Sicht versperren.

Foto-Serie mit 4 Bildern

Künstliches Licht kann beim Beobachten der Mondfinsternis allerdings stören, sagt Björn Voss, Leiter des Planetariums im LWL-Museum für Naturkunde in Münster, und rät: "Nicht unter die Straßenlaterne stellen."

Gespenstisches Phänomen

Eine totale Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Reihe liegen, die Erde das Licht der Sonne abhält - der Mond sich also im Schatten der Erde befindet. Das gespenstische Phänomen des "Blutmonds" resultiert aus der Brechung des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre - dabei wird langwelliges rötliches Restlicht in den Kernschatten der von der Sonne angestrahlten Erde gelenkt.

Nach Berechnungen der US-Weltraumbehörde Nasa traten die Phänomene des "Super-" und des "Blutmondes" zuletzt 1982 zusammen auf. Der nächste "Super-Blut-Mond" wird erst 2033 am Himmel stehen.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

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