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Erzgebirge: Unesco erkennt Montanregion als Weltkulturerbe an

Sachsen und Bayern  

Unesco erkennt Weltkulturerbe in Deutschland an

06.07.2019, 15:48 Uhr | dpa

Erzgebirge: Unesco erkennt Montanregion als Weltkulturerbe an. Frank Roch von der Bergbrüderschaft Frohnau steht im Industriemuseum Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf: Die Unesco erkennt die Montanregion Erzgebirge als Weltkulturerbe an. (Quelle: dpa/Sebastian Willnow)

Frank Roch von der Bergbrüderschaft Frohnau steht im Industriemuseum Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf: Die Unesco erkennt die Montanregion Erzgebirge als Weltkulturerbe an. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa)

Seit Tagen berät das Welterbekomitees der Unesco in Aserbaidschan über einzigartige Kultur- und Naturschätze. Nun ging es um die Anträge aus Deutschland.

Die Unesco hat die Montanregion Erzgebirge/Krusnohorí und das Wassermanagement-System in Augsburg als Weltkulturerbe anerkannt.

Das Komitee nahm sowohl das historische Bergbaugebiet in Sachsen und Böhmen in Tschechien, als auch das historische Wassersystem, das einst von den Römern gegründet wurde, am Samstag in seiner Sitzung in Aserbaidschan in die Liste schützenswerten Erbes der Welt auf. 

"Meisterwerk menschlicher Kreativität"

Das historische Bergbaugebiet in Sachsen und Böhmen sei von universellem Wert, teilte das Komitee mit. Delegierte sprachen von einem "Meisterwerk menschlicher Kreativität". Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer dankte für die Anerkennung. Das Projekt sei ein Beispiel für internationale Zusammenarbeit. "Glück auf!", sagte er. 

Die Region wollte eigentlich schon vor wenigen Jahren das Unesco-Siegel erhalten. Nach Bedenken des Weltdenkmalrats wurde die Bewerbung aber zurückgezogen und überarbeitet. Nun klappte es nach 20 Jahren auf der Vorschlagsliste für den Welterbe-Titel.



Zur Entscheidung bei der diesjährigen Sitzung standen insgesamt 36 Anträge, darunter mit deutscher Beteiligung auch das Augsburger Wassermanagement-System und die alte römische Militärgrenze - der sogenannte Donaulimes. Der gemeinsam mit Österreich, der Slowakei und Ungarn eingereichte Antrag zum Donaulimes scheiterte jedoch, weil Budapest kurzfristig Änderungswünsche hatte. Die Entscheidung zu Augsburg sollte auch noch am Samstag getroffen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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