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AfD-Parteimitglieder und Holocaustleugner bei Demo von Sahra Wagenknecht in Berlin


AfD und Holocaustleugner bei Wagenknecht-Demo

Von t-online, mkr

Aktualisiert am 26.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Wagenknecht-Demo Berlin: Ein Teilnehmer schildert eine Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremen Jürgen Elsässer. (Quelle: t-online)
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Wagenknecht und Schwarzer fordern Verhandlungen mit Russland und den Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine. Das findet Anklang im rechten Spektrum.

Bei der Berliner Kundgebung für Verhandlungen mit Russland sind zahlreiche Mitglieder der AfD vor Ort. Das gab die Partei selbst bekannt. Auch Rechtsextreme und Holocaustleugner befinden sich unter den Teilnehmern, wie Aufnahmen aus dem Kurznachrichtendienst Twitter zeigen.

Der AfD-Landesvorsitzende aus Sachsen, Jörg Urban, sei zu der Veranstaltung am Brandenburger Tor gekommen, schrieb die Bundespartei am Samstag auf Twitter. Dazu postete sie ein Foto von Urban mit einem Schild mit einer Friedenstaube. "Ein Jahr nach Beginn des Krieges brauchen wir endlich ernsthafte Bemühungen um Friedensverhandlungen statt noch mehr Eskalation!", schrieb die AfD mit Blick auf den Ukraine-Krieg. Es sei alarmierend, dass man inzwischen diskreditiert und als Verräter beschimpft werde, wenn man sich für den Frieden einsetzte.

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Das Video eines Demo-Teilnehmers zeigt, dass sich Gunnar Lindemann, AfD-Politiker im Berliner Abgeordneten, ebenfalls vor Ort ist. Ebenso wie Rechtsextremist und Holocaustleugner Nikolai Nerling, der auf einem Foto in die Kamera lächelt. Schon vor Beginn der Kundgebung hatten sich zudem Demonstranten um Jürgen Elsässer, Chefredakteur des Compact-Magazins, am Brandenburger Tor eingefunden.

Wagenknecht und Schwarzer rufen zu "Aufstand für Frieden" auf

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und die Feministin Alice Schwarzer hatten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in einem viel diskutierten "Manifest für Frieden" aufgefordert, "die Eskalation der Waffenlieferungen zu stoppen" und sich "an die Spitze einer starken Allianz für einen Waffenstillstand und für Friedensverhandlungen" zu setzen. Für Samstag hatten sie zu einer Demonstration am Brandenburger Tor aufgerufen.

Kritiker hatten Wagenknecht und Schwarzer vorgeworfen, ihr Text sei "naiv". Man müsse verstehen, "dass der russische Präsident gegenwärtig nur eine Form von Verhandlungen akzeptiert, nämlich dass irgendjemand bedingungslos kapituliert und er alle seine Ziele durchsetzt", sagte Scholz.

AfD-Chef unterzeichnete Manifest von Sahra Wagenknecht

AfD-Chef Tino Chrupalla hatte das Manifest von Wagenknecht und Schwarzer nach eigenen Angaben unterzeichnet. Den beiden wurde vorgehalten, sich nicht eindeutig gegen rechts und die AfD abzugrenzen. Deswegen hat auch die Parteispitze der Linken den Aufruf zur Demonstration kritisiert.

Wagenknecht hatte angesichts von Kritik an Teilnehmern aus dem rechten Spektrum gesagt, Neonazis und Reichsbürger hätten selbstverständlich auf der Friedenskundgebung nichts zu suchen. Chrupalla und AfD-Co-Chefin Alice Weidel sowie ihre Stellvertreter werden nach AfD-Angaben nicht an der Kundgebung teilnehmen.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es, auch Dirk Nockemann, Landesvorsitzender der AfD Hamburg, habe sich auf den Weg nach Berlin gemacht. Wir haben diesen Fehler korrigiert.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • twitter.com: Diverse Tweets
  • Eigene Recherchen
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