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1. Mai Berlin: Polizist schlägt Journalistin mit Faust ins Gesicht

Hauptstadt-Ticker  

Polizist schlägt Journalistin am 1. Mai mit Faust ins Gesicht

04.05.2020, 19:36 Uhr | t-online, vss, ags, dak, dpa

1. Mai Berlin: Polizist schlägt Journalistin mit Faust ins Gesicht. Einsatzkräfte der Polizei am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg: Ein Polizist soll hier einer Journalistin ins Gesicht geschlagen haben. (Quelle: imago images/Zuma Press)

Einsatzkräfte der Polizei am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg: Ein Polizist soll hier einer Journalistin ins Gesicht geschlagen haben. (Quelle: Zuma Press/imago images)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

19.53 Uhr: Das war es für heute!

Wir verabschieden uns und wünschen Ihnen einen schönen Abend!

19.40 Uhr: Hertha suspendiert Salomon Kalou

Der Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat seinen Mittelfeldspieler Salomon Kalou mit sofortiger Wirkung suspendiert. Damit reagiert der Verein auf ein Live-Video des 34-Jährigen, in dem er mehrfach gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstößt. Auf Facebook hatte sich der ivorische Spieler dabei gefilmt, wie er Kollegen per Handschlag begrüßte und in einen Corona-Test platzte. Die Hintergründe lesen Sie hier

19.15 Uhr: Charité ruft Schutzmasken zurück

In Berlin hat die Charité FFP2-Masken, die an das Personal verteilt worden waren, zurückgerufen. Grund dafür sei ein falsches EU-Zertifikat, so eine Sprecherin. Noch ist unklar, was das für die Schutzwirkung der Masken bedeutet. Zudem prüfe die Charité eine Strafanzeige gegen den Lieferanten. Die Hintergründe lesen Sie hier.

18.30 Uhr: Funkwagen der Polizei nach Steinwurf beschädigt

In Berlin-Kreuzberg haben Unbekannte in der vergangenen Nacht einen Pflasterstein nach einem Funkwagen der Polizei geworfen, der Dach und Blaulicht des Fahrzeuges beschädigte. Das teilte die Polizei mit. Demnach standen Beamte zum Zeitpunkt des Steinwurfs in unmittelbarer Nähe zu dem Wagen und nahmen eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz auf.

Ursprünglich waren die Beamten nämlich wegen unzulässigen Lärms zweier Tatverdächtiger im Alter von 19 und 20 Jahren gerufen worden. Diese hätten sich nach der Aufnahme des Sachverhaltes zu zwei weiteren Männern im Alter von 21 und 22 Jahren begeben und sich auch nach mehrmaliger Aufforderung durch die Beamten nicht an den vorgeschriebenen Mindestabstand gehalten, weshalb sie eine Anzeige erhielten, hieß es weiter. 

Da sich der 21-Jährige nicht ausweisen konnte und sich weigerte, seine Personalien anzugeben, sollte er zur Identitätsfeststellung zum Polizeiabschnitt gebracht werden. Er habe sich deshalb zum Zeitpunkt des Steinwurfs im Wagen befunden. Auf dem Weg zum Abschnitt beleidigte er die Beamten, wurde nach der Feststellung seiner Identität aber wieder entlassen, so die Polizei Berlin. 

17.44 Uhr: Mann flüchtet ohne Fahrerlaubnis vor Polizei

Ein Autofahrer ist in Berlin-Moabit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und hat dabei zwei Unfälle verursacht. Der 36-jährige Tatverdächtige war Polizisten am Sonntagnachmittag in der Wilsnacker Straße durch seine Fahrweise aufgefallen, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten wollten den Autofahrer anhalten, doch der fuhr einfach davon. Er überquerte rote Ampeln und kollidierte zuerst mit dem Polizeiauto und dann mit einem weiteren Pkw. Verletzt wurde niemand. Offenbar versuchte der Fluchtfahrer zu vertuschen, dass er keine Fahrerlaubnis hat. Zudem befanden sich Drogen in dem Fahrzeug.

17.05 Uhr: Journalistin bei Einsatz am 1. Mai in Berlin mit Faust ins Gesicht geschlagen

Eine 22-jährige Journalistin soll in der Oranienstraße in Kreuzberg von einer Einsatzkraft geschlagen und verletzt worden sein. Sie musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Das teilte die Polizei Berlin am Montag mit. Demnach zeigte die junge Frau einen Polizisten am 2. Mai an. Er soll ihr gegen 23 Uhr am 1. Mai mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Ein Fachkommissariat für Beamtendelikte führt nun die Ermittlungen

16.23 Uhr: Hertha-Profi verletzt Corona-Regeln

Stürmer Salomon Kalou von Hertha BSC hat der Fußball-Bundesliga mitten in der Diskussion über einen Wiederbeginn möglicherweise einen Bärendienst erwiesen. In einem selbst aufgenommenen Facebook-Livevideo vom Montagmittag ist der Ivorer dabei zu sehen, wie er auf dem Vereinsgelände und in der Kabine einige Mitspieler und Mitarbeiter des Klubs per Handschlag begrüßt. Somit verstieß er mutmaßlich gegen die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Hertha-Spieler Salomon Kalou: Er filmte sich selbst dabei, wie er gegen die Corona-Regeln verstoßen hat. (Quelle: imago images/Matthias Koch/Archivbild)Hertha-Spieler Salomon Kalou: Er filmte sich selbst dabei, wie er gegen die Corona-Regeln verstoßen hat. (Quelle: Matthias Koch/Archivbild/imago images)

15.46 Uhr: Karstadt und Kaufhof wieder geöffnet

Karstadt- und Kaufhof-Filialen in Berlin haben nach einem Gerichtsurteil bereits seit Samstag wieder auf ganzer Fläche geöffnet. Das Luxuskaufhaus KaDeWe dagegen verzichtet zum Wochenbeginn auf diesen Schritt. Es öffnete zum Montag weiterhin nur die bereits zuvor erlaubten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche, wie eine Sprecherin sagte. Allerdings bereite sich das Kaufhaus auf eine Öffnung der gesamten Fläche im Laufe dieser Woche vor.

Am Donnerstag hatte das Berliner Verwaltungsgericht die vom Senat verordnete Beschränkung der Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter für das KaDeWe sowie für Galeria Karstadt Kaufhof in einem Eilverfahren gekippt. Die Richter waren mit den unterschiedlichen Vorgaben für Warenhäuser und Shopping-Center nicht einverstanden.

15.09 Uhr: Berliner Demokratie- und Europafest abgesagt

Das Demokratie- und Europafest 2020 in Berlin findet wegen der Corona-Krise in diesem Jahr nicht statt. Angesichts der Entscheidung des Senats, bis zum 31. August keine Großveranstaltungen zu erlauben, müsse das Fest abgesagt werden, teilte die Senatsverwaltung für Kultur und Europa am Montag mit. Es war vorher bereits vom 16. Mai auf den 29. August verschoben worden.

Das Demokratie- und Europafest sollte eine gemeinsame Veranstaltung des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, der Senatsverwaltung, der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und mehrerer für die Demokratie engagierter Institutionen sein.

14.49 Uhr: Polizei löst Corona-Party auf und findet Drogen

Sonntagmittag ist die Polizei alarmiert worden, weil sich mehrere Personen auf einer Dachterrasse in Berlin-Kreuzberg aufgehalten haben sollen. Vor Ort hätten die Beamten nicht nur Verstöße gegen die Corona-Verordnung sondern auch gegen das Betäubungsmittelgesetzt festgestellt. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Laut einem Tweet der Berliner Polizei, habe einer der Anwesenden versucht, mit einem großen Rucksack sowie zahlreichen Drogen im Gepäck, zu fliehen. Die Covid19-Anzeige sei sein geringeres Übel, schreiben die Beamten in dem sozialen Netzwerk.

13.40 Uhr: Amtsarzt aus Reinickendorf spricht sich für Lockerungen aus

Berlin-Reinickendorfs Amtsarzt, Patrick Larscheid, kann sich Lockerungen für die Gastronomie und den Tourismus in der Corona-Krise vorstellen. "Entscheidend ist das Verhalten", sagt er. "Das bedeutet, dass wir Abstand halten und die Kontaktzeiten zueinander reduzieren." Dafür müssten aber Konzepte erarbeitet werden. Welche das sind, lesen Sie hier.

12.49 Uhr: Berlin ändert Strategie von Corona-Tests

Berlin weitet den Personenkreis aus, der auf das Coronavirus getestet werden soll. Das teilte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses mit. Alle Personen mit entsprechenden Symptomen sollen demnach getestet werden, heißt es. Dazu kommen alle Kontaktpersonen von bestätigten Fällen – auch, wenn sie keine Symptome zeigen. "Die Kapazitäten dafür gebe es", so Kalayci.

12.15 Uhr: Schlangen vor Berliner Friseuren

Nach wochenlanger Schließung wegen der Corona-Pandemie durften die Friseure in Berlin am Montag wieder öffnen. Vor einigen Salons bildeten sich bereits am Morgen lange Schlangen. Viele Friseure hatten im Vorfeld online und telefonisch Termine vergeben und sind für die kommenden Tage oder sogar Wochen ausgebucht.

Ein Friseur beim Haareschneiden: Berliner Salons mussten wegen Corona eine Zwangspause einlegen. (Quelle: Archivbild/epd)Ein Friseur beim Haareschneiden: Berliner Salons mussten wegen Corona eine Zwangspause einlegen. (Quelle: Archivbild/epd)

In den Salons gelten einige coronabedingte Regeln. Da sich der Mindestabstand beim Schneiden nicht einhalten lässt, sollen sowohl Kunden als auch Friseure einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Vor dem Schneiden müssten die Haare gewaschen werden, heißt es in einem Arbeitsschutzstandard der zuständigen Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege sind vorerst nicht erlaubt. Außerdem soll in den Salons ein ausreichender Abstand zwischen den Menschen sichergestellt werden – etwa indem weniger Kunden gleichzeitig bedient werden.

11.56 Uhr: Wasser an der Spree wird knapp

Der April war in diesem Jahr ein Dürremonat. Zwar hat es ein paar Mal geregnet, doch der Ertrag war zu gering. Zuerst berichtete die "Berliner Zeitung". "Das Wasser ist nicht tiefgründig eingedrungen, dafür sind die aktuellen Wassermengen zu klein“, sagt Derk Ehlert, ein Sprecher der Senatsumweltverwaltung. Die Mengen würden für eine erste Notrettung der Bäume reichen, doch an der Spree fehlt das Wasser. Zuletzt war das 2018 der Fall, heißt es. Schuld daran sind vor allem auch die geringen Niederschläge im Winter. Das könnte zur Folge haben, dass die Spree bald rückwärts läuft. Mehr dazu erfahren Sie hier.

11.01 Uhr: Corona-Verstöße – Polizei zieht tägliche Bilanz

Am Sonntag waren tagsüber rund 340 Einsatzkräfte sowie in der Nacht zu Montag etwa 140 Beamte der Polizei Berlin zur Einhaltung der Verordnung im Einsatz. Die Kräfte überprüften vier Objekte und insgesamt 114 Personen im Freien. Es wurden 17 Straf- und 38 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben.

10.13 Uhr: Demonstrationsverbot in Berlin gelockert

Noch am 1. Mai hat es strenge Sicherheitsauflagen in Berlin gegeben. Die meisten Demos waren nicht von der Stadt Berlin genehmigt worden. Doch ab heute ändert sich das: Ab 4. Mai sind wieder kleine Versammlungen bis zu 50 Personen erlaubt. Bisher waren höchstens 20 Menschen gestattet.

Weiterhin gelten jedoch die üblichen Corona-Auflagen. Sie dürfen nur unter freiem Himmel und mit Mindestabstand zueinander stattfinden.

Polizisten und Demonstranten liefern sich eine Auseinandersetzung: Aufgrund der Ausschreitungen könne man in Berlin nicht von einem friedlichen 1. Mai sprechen, so die GdP. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)Polizisten und Demonstranten liefern sich eine Auseinandersetzung: Aufgrund der Ausschreitungen könne man in Berlin nicht von einem friedlichen 1. Mai sprechen, so die GdP. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

9.26 Uhr: Architektur-Ausstellung zu Groß-Berlin darf öffnen

Die Architektur-Ausstellung "Neu Groß Grün – 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten" kann ab Montag, 11. Mai, wieder öffnen. Die Ausstellung befasst sich mit der Gründung von Groß-Berlin und den Folgen für Steglitz und Zehlendorf. Die Ausstellung teilt sich auf zwei Orte auf: das Gutshaus Steglitz und die Schwartzsche Villa. Die Ausstellung ist Teil eines Kooperationsprojektes namens "Großes B – dreizehn mal Stadt", mit dem das Stadtmuseum Berlin und die zwölf Berliner Bezirke das 100-jährige Jubiläum Groß-Berlins begehen. Weitere Informationen bekommen Sie hier.

8.34 Uhr: BVG fährt wieder planmäßig

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kehren ab Montag zu ihrem Normalbetrieb zurück. Alle Busse und Bahnen haben wieder ihren regulären Takt aufgenommen, wie die BVG mitteilte. Wegen der Corona-Pandemie hatte das Unternehmen ihr Angebot in den letzten Wochen ausgedünnt.

Einige Änderungen bleiben dennoch bestehen: Dazu zählen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn, die Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorschriften. Der Vordereinstieg beim Bus und der Ticketverkauf beim Fahrpersonal wird weiter ausgesetzt.

7.45 Uhr: Erkenntnisse zu mutmaßlichen Tätern nach Angriff auf Fernseh-Team 

Das Landeskriminalamt Berlin hat nach der Attacke auf das ZDF-Team am Freitag zu drei der sechs Festgenommenen Hinweise zu Hintergründen. Zu einem 24-Jährigen und zwei Männern im Alter von 25 Jahren lägen "Erkenntnisse im Bereich der politisch motivierten Kriminalität links" vor, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes am Sonntag der dpa. Die Motivation für die Attacke auf das Fernsehteam sei derzeit aber noch unklar.

Nach dem Angriff mussten laut ZDF Redakteur, Kameramann und Kameraassistent sowie drei Security-Mitarbeiter im Krankenhaus behandelt werden.

7.15 Uhr: Weitere Schulklassen kehren in die Schulen zurück

Nach den Abiturienten (20. April) und den Zehntklässlern (27. April) starten nun auch die elften Klassen an Gymnasien, die neunten und zwölften Klassen an den Integrierten Sekundarschulen (ISS) sowie die sechsten Klassen an den Grundschulen wieder mit dem Unterricht. Insgesamt lernt damit rund ein Viertel der Berliner Schüler wieder an den Schulen.

7.05 Uhr: Friseurbesuche wieder möglich

Restaurantbesuche, Reisen und Großveranstaltungen müssen warten, Gottesdienste und Galeriebesuche sind wieder möglich – und von Montag an erstmals wieder Friseurbesuche. 

Zur Wiedereröffnung der Friseursalons nach der wochenlangen Zwangspause in der Corona-Krise rechnet das Handwerk mit einem Kundenansturm. "Es wird einfach einen Run geben", sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Jörg Müller, der Deutschen Presse-Agentur.

Wegen der Auflagen können aber weniger Menschen gleichzeitig bedient werden. So müssen laut Müller etwa viele Salons wegen des vorgeschriebenen Mindestabstands mit weniger Stühlen auskommen. Auch Haarewaschen ist für alle Kunden verpflichtend.  

7.00 Uhr: Hallo, Berlin!

Guten Morgen und herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker. Wir wollen Sie auch nach dem langen Wochenende wieder durch den Tag begleiten und Sie mit den wichtigsten Meldungen und Informationen aus Berlin versorgen. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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