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Kohleausstieg: Greenpeace-Aktivisten protestieren auf Dach des Reichstag

Protest für Kohleausstieg  

Umweltaktivisten seilen sich vom Reichstagsgebäude ab

03.07.2020, 12:48 Uhr | dak, dpa

Kohleausstieg: Greenpeace-Aktivisten protestieren auf Dach des Reichstag. Auf einem Banner steht "Eine Zukunft ohne Kohlekraft": Umweltaktivisten demonstrieren in Berlin für einen schnelleren Kohleausstieg. (Quelle: Reuters/Hannibal Hanschke)

Auf einem Banner steht "Eine Zukunft ohne Kohlekraft": Umweltaktivisten demonstrieren in Berlin für einen schnelleren Kohleausstieg. (Quelle: Hannibal Hanschke/Reuters)

Greenpeace-Aktivisten haben vom Dach des Reichstagsgebäudes in Berlin ein Banner entrollt. Der Bundestag und der Bundesrat stimmen über ein neues Gesetz zum Kohleausstieg ab.

"Eine Zukunft ohne Kohlekraft" steht in dicken schwarzen Lettern auf einem gelben Transparent unter den Worten "Dem Deutschen Volke". Am Freitag wollen Bundestag und Bundesrat über ein neues Gesetz zum Kohleausstieg bis 2038 abstimmen. Den Umweltaktivisten von Greenpeace geht das nicht schnell genug, darum seilten sie sich am Morgen vom Dach des Reichstagsgebäudes in Berlin.

"Der Kohleausstieg kann und er muss schneller gehen", sagte Aktivistin Lisa Göldner der Deutschen Presse-Agentur. Etwa zehn Personen seien an der Aktion beteiligt. 

Klimaaktivisten demonstrieren zwischen Reichstagsgebäude und Bundeskanzleramt: Der Bundestag verabschiedet ein neues Kohlegesetz. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)Klimaaktivisten demonstrieren zwischen Reichstagsgebäude und Bundeskanzleramt: Der Bundestag verabschiedet ein neues Kohlegesetz. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Einige Meter weiter halten Menschen Schilder mit der Aufschrift "Stopp Kohle" in die Höhe. Zwei Aktivisten tragen übergroße Masken. Sie sollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier darstellen, die neben einer Weltkugel stehen.

Erst Mitte der Woche hatten Greenpeace-Aktivisten die Bundesparteizentrale der CDU mit schwarzen Tüchern verhüllt, um gegen das Gesetz zu demonstrieren – t-online.de berichtete. Zeitgleich hatten die Gruppierungen "Ende Gelände" und "Extinction Rebellion" vor der SPD-Zentrale protestiert.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Mit Material der dpa

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