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Corona-Verstöße: Ermittlungen gegen Joko Winterscheidt und Capital Bra

Wegen möglicher Corona-Verstöße  

Ermittlungen nach Videodreh gegen Joko und Capital Bra

26.02.2021, 19:29 Uhr | t-online, tme

Corona-Verstöße: Ermittlungen gegen Joko Winterscheidt und Capital Bra. Der Rapper Capital Bra bei einem Konzert im Oktober 2019 (Archivbild): Der Rapper hat Corona-Verstöße in einer Tankstelle zugegeben. (Quelle: imago images/Huebner)

Der Rapper Capital Bra bei einem Konzert im Oktober 2019 (Archivbild): Der Rapper hat Corona-Verstöße in einer Tankstelle zugegeben. (Quelle: Huebner/imago images)

Wegen eines Videodrehs in einer Tankstelle in Berlin ermittelt nun offenbar die Polizei gegen den Rapper Capital Bra und den Entertainer Joko Winterscheidt. Denn sie sollen dabei gegen Corona-Regeln verstoßen haben.

Sie sind als Rapper und Comedian jeweils sehr erfolgreich und nun auch als Süßwaren-Unternehmer aktiv: Capital Bra und Joko Winterscheidt, die beide unlängst eigene Produkte (Eistee, Schokolade) präsentiert haben. In einem Video bei Instagram, das der Rapper in seiner Story am Mittwoch hochgeladen hatte, zeigten sich die beiden in einer Shell-Tankstelle auf dem Kaiserdamm in Berlin-Charlottenburg gegenseitig ihre Produkte und aßen diese auch.

Deswegen gibt es nun offenbar Ärger. Denn in dem Video zeigen sich die beiden teilweise ohne Maske. Während Joko seine Maske etwa nur über den Mund getragen hatte, zeigte sich der Rapper Capital Bra sogar gänzlich ohne Mund-Nasen-Bedeckung. Das berichteten die "Berliner Morgenpost" und die "Bild".

Nach Informationen der beiden Zeitungen ermittelt nun das LKA gegen die beiden Berlin-Prominenten. "Der Polizei wurde über Instagram das Capital-Bra-Video von verärgerten Usern zugeschickt. Das Fachkommissariat vom LKA ermittelt nach Sichtung gegen ihn und Joko Winterscheidt wegen des Verstoßes gegen das Infektionsgesetz", bestätigte ein Sprecher der Berliner Polizei die Vorgänge der "Bild". 

Inzwischen hat sogar der Rapper Capital Bra zugegeben, ohne Maske in der Shell-Tankstelle unterwegs gewesen zu sein. In einer Instagram-Story sagte er: "Ich war bei der Shell-Tankstelle und habe vergessen die Maske anzuziehen. Das ist auf jeden Fall nicht gut. Ich habe einfach selber nicht dran gedacht." Von den Ermittlungen gegen ihn hat er offenbar auch bereits gehört, denn in der Story heißt es weiter, er werde jede Strafe annehmen, die jetzt kommt.

Laut Berliner Bußgeldkatalog können Verstöße gegen die Maskenpflicht mit 50 bis 500 Euro bestraft werden. 

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