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Lage im Corona-Hotspot Sachsen dramatisch: Erste Verlegungen

Von dpa
27.11.2021Lesedauer: 3 Min.
Corona-Test
Ein Arzt macht einen Abstrich fĂŒr einen Corona-Test. (Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Die Situation im Corona-Hotspot Sachsen bleibt dramatisch. Der Trend nach oben bei den Neuinfektionen hielt am Wochenende an - inzwischen liegen acht der zehn Landkreise und die Stadt Chemnitz ĂŒber der 1000er-Marke bei der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Wegen der Überlastung von KrankenhĂ€usern und Kliniken wurden weitere Patienten in andere BundeslĂ€nder verlegt. Unterdessen nutzten viele Menschen zusĂ€tzliche Impfangebote; andere protestierten, auch gegen Corona-Schutzmaßnahmen.

Die fĂŒr Corona-Patienten zur VerfĂŒgung stehenden Betten sind weiter knapp, die Normalstationen zu 90 Prozent und die Intensivstationen zu knapp 95 Prozent ausgelastet. Dort waren laut der Übersicht des Sozialministeriums am Sonntag 575 von 606 PlĂ€tzen belegt. Per Hubschrauber und Ambulanzflugzeug wurden zehn Patienten nach Göttingen und OsnabrĂŒck (Niedersachsen), Bielefeld (Nordrhein-Westfalen), Rostock und Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) sowie Bremen geflogen, aus Dresden, Freiberg, Adorf und Zschopau (Vogtland) und Rodewisch im Erzgebirgskreis.

Dort ging die Inzidenz-Kurve weiter nach oben, auf 2021,9. Es bleibt die Region mit dem Höchstwert in Deutschland. FĂŒr Sachsen wies das RKI 1205,5 aus, nach 1192,8 am Freitag - der Freistaat bleibt danach das mit Abstand am stĂ€rksten von der Infektionswelle betroffene Bundesland in Deutschland.

Die seit einer Woche rĂŒcklĂ€ufige Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen indes sank weiter - von 8,5 am vergangenen Freitag auf 6,78 am Sonntag. Die Inzidenz der Hospitalisierung ist wesentlicher Faktor bei der Entscheidung ĂŒber schĂ€rfere Maßnahmen zur BekĂ€mpfung der Pandemie.

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Unterdessen herrschte Andrang beim Impfen. Hunderte Menschen holten sich bei einer Aktion der sĂ€chsischen Kirchen und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am ersten Advent den Piks in sechs Gemeinde- oder GotteshĂ€usern - zum Beispiel in der Dresdner Frauenkirche und der Leipziger Nikolaikirche. "Die Online-Tickets waren schon nach anderthalb Stunden weg", sagte Tabea Köbsch von der evangelischen Landeskirche. Ärzte verabreichten Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfungen.

Auch Landesbischof Tobias Bilz und der Bischof des Bistums Dresden-Meissen, Heinrich Timmerevers, nutzten die Gelegenheit zum Boostern. "Impfen ist die einzige Möglichkeit, diese Pandemie zu beenden und jedes Engagement willkommen, gerade in dieser schwierigen Phase", sagte MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU), der im Bildungsgut St. Benno in Schmochtitz (Landkreis Bautzen) vorbeischaute. Er kritisierte Blockaden von Klinikzufahrten und Impfsabotage als "absolut schĂ€big". Es gebe "militante Gegner und denen mĂŒssen wir gemeinsam die Stirn bieten".

Hunderte Menschen protestierten Samstagabend in mehreren Orten des Erzgebirgskreises gegen Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht, stellten Kerzen an Kliniken und RathĂ€usern ab und brachten Plakate an. Sie folgten nach Polizeiangaben Aufrufen in sozialen Netzwerken. In Schneeberg trafen sich danach mindestens 300 Menschen zum "Anlichteln" auf dem Markt, wo VerkaufsstĂ€nde geöffnet waren. Dort wird wegen VerstĂ¶ĂŸen gegen die Corona-Notfallverordnung ermittelt.

Seit Beginn der Pandemie sind landesweit laut RKI-Übersicht inzwischen 480.706 Covid-19-FĂ€lle und 10.903 TodesfĂ€lle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Seit Samstag kamen 6233 Infektionen dazu und 20 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 338.700 geschĂ€tzt.

In mehreren StĂ€dten kontrollierte die Polizei die Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen. In Chemnitz stellten Beamte am Freitag 39 VerstĂ¶ĂŸe fest und lösten am Abend im Ortsteil Altendorf eine Wohnungsparty auf. Gut ein Dutzend Jugendliche hatten in Abwesenheit der Eltern gefeiert, es ergingen 13 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten, vor allem VerstĂ¶ĂŸe gegen die KontaktbeschrĂ€nkungen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Leipziger Polizei kontrollierte am Samstag in der City die Einhaltung der Corona-Schutzregeln.

Landesbischof Bilz rief in einer Botschaft zum Beginn der Adventszeit zu Besinnung und Versöhnung auf. Er erlebe im Moment besonders "Ärger und Bitterkeit, Auflehnung und Verzweiflung", schrieb Bilz laut Mitteilung und appellierte: "Verzichten Sie in diesen schwierigen Wochen auf fruchtlose Auseinandersetzungen, betonen Sie das Verbindende und ermutigen Sie einander!"

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