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Last-Minute-Treffer: Eintracht Frankfurt im Viertelfinale


Last-Minute-Treffer: Eintracht Frankfurt im Viertelfinale

Von dpa
18.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Eintracht Frankfurt - Betis SevillaVergrĂ¶ĂŸern des BildesFrankfurts Spieler jubeln ĂŒber das Tor zum 1:1 in der VerlĂ€ngerung. (Quelle: Arne Dedert/dpa/dpa-bilder)
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Martin Hinteregger hat Eintracht Frankfurt in letzter Sekunde die ersehnte Fortsetzung der Europa-Reise beschert. Mit vollem Einsatz erzwang der Abwehrspieler ein Eigentor von Guido Rodriguez in der Nachspielzeit der VerlĂ€ngerung und so dem Fußball-Bundesligisten am Donnerstag ein hart erkĂ€mpftes 1:1 (0:1, 0:0) im Achtelfinal-RĂŒckspiel der Europa League gegen Real Betis Sevilla. 25.000 Zuschauer bejubelten den Einzug wie 2019 ins Viertelfinale. Borja Iglesias (90.) hatte die Spanier in FĂŒhrung geschossen und damit das 2:1 der Frankfurter aus dem Hinspiel in der Vorwoche ausgeglichen. Die Auslosung des Viertelfinales, in dem mit RB Leipzig eine weitere deutsche Mannschaft vertreten ist, steigt am Freitagmittag in Nyon.

"Die Last-Minute-Eintracht war wieder da heute", sagte Frankfurts Trainer Oliver Glasner bei RTL. "Es war ein unglaubliches Spiel. Großartiger Erfolg", befan der Österreicher, der seinen Landsmann und Kopfball-TorschĂŒtzen Hinteregger sowie Flankengeber Filip Kostic lobte: "Wie Filip den Ball bringt, wie sich Martin da reinwirft - das hat uns ausgezeichnet heute wieder."

Eintracht-Trainer Glasner vertraute zum vierten Mal nacheinander der gleichen Startelf und damit den elf Spielern, die auch beim 2:1-Sieg im Hinspiel begonnen hatten. GĂ€ste-Coach Manuel Pellegrini schickte dagegen gleich vier neue Spieler auf den Rasen, darunter den 40 Jahre alten Oldie Joaquin und im Tor Rui Silva statt Claudio Bravo.

Die Wechsel zeigten zunÀchst Wirkung, denn die GÀste bestimmten die Anfangsphase und setzten Frankfurt mÀchtig unter Druck. Die Hausherren benötigten eine knappe Viertelstunde bis zur ersten Chance - die hatte es aber gleich in sich. Der von Djibril Sow glÀnzend in Szene gesetzte Ansgar Knauff tauchte frei vor dem Tor auf, traf jedoch nur die Latte.

Plötzlich war die Eintracht im Spiel und verlagerte das Geschehen zunehmend in die gegnerische HĂ€lfte. Doch vor dem GehĂ€use der Andalusier fehlte den Hessen die PrĂ€zision. Immer wieder misslang der letzte Pass, so dass weitere Gelegenheiten ausblieben. Immerhin ließ der Gastgeber den TabellenfĂŒnften der spanischen La Liga ebenfalls nicht zu torgefĂ€hrlichen Aktionen kommen. Folgerichtig ging es torlos in die Pause.

Wie schon in der ersten Halbzeit begann Sevilla nach dem Wechsel schwungvoll, ohne sich zunÀchst jedoch eine klare Chance erarbeiten zu können. Lediglich bei einem Fernschuss von Frankreichs Weltmeister Nabil Fekir musste Eintracht-Torwart Kevin Trapp zupacken.

Doch auch Frankfurt tat sich in der Offensive weiter Ă€ußerst schwer. Anders als noch im Hinspiel wurde die Betis-Abwehr kaum einmal in Verlegenheit gebracht. Auch bei Standardsituationen entwickelte das Glasner-Team keine Gefahr - bis zur 63. Minute, als eine Freistoßflanke von Filip Kostic an der Latte landete. Fast im Gegenzug bewahrte Trapp die Eintracht bei einem Kopfball von Juanmi mit einer Glanzparade vor einem RĂŒckstand.

In der Schlussphase leistete sich die Eintracht einen Augenblick der NachlĂ€ssigkeit, die der eingewechselte StĂŒrmer Iglesias kurz vor Ablauf der regulĂ€ren Spielzeit zum 1:0 fĂŒr Sevilla nutzte. In der VerlĂ€ngerung traf zunĂ€chst Iglesias nochmal die Latte, ehe dann Hinteregger Frankfurt das Weiterkommen sicherte.

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