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Lufthansa-Chef entschuldigt sich nun beim Zentralrat

Von t-online, dpa, stn

13.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr (Archivbild): Er hat sich nun auch beim Zentralrat der Juden entschuldigt.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr (Archivbild): Er hat sich nun auch beim Zentralrat der Juden entschuldigt. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Die Fluggesellschaft verspricht AufklÀrung, nach dem Ausschluss orthodoxer Juden von einem Flug. Hat die Lufthansa gar ein Problem mit Antisemitismus?

Nach dem Ausschluss einer jĂŒdischen Reisegruppe von einem Flug nach Budapest hat sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr auch beim Zentralrat der Juden in Deutschland entschuldigt. Spohr habe am Donnerstag mit dem PrĂ€sidenten Josef Schuster telefoniert und diesen persönlich um Entschuldigung gebeten, bestĂ€tigte das Unternehmen am Freitag. Über weitere Inhalte des GesprĂ€chs sei Stillschweigen vereinbart worden. Zuerst hatte "Der Spiegel" berichtet.

Ergebnisse der internen Untersuchung des Vorgangs vom 4. Mai dieses Jahres lagen noch nicht vor, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. An dem Tag war eine aus New York kommende Gruppe orthodoxer Juden in Frankfurt am Main pauschal vom Weiterflug nach Budapest ausgeschlossen worden, nachdem einige Passagiere sich auf dem Atlantikflug geweigert hatten, Schutzmasken zu tragen.

"Vorgehen muss lĂŒckenlos aufgeklĂ€rt werden"

Im Nachhinein hatte Lufthansa bedauert, "dass der grĂ¶ĂŸeren Gruppe die Weiterreise nicht ermöglicht wurde, anstatt diese Entscheidung auf einzelne Personen zu beschrĂ€nken". Spohr hatte zunĂ€chst bei der JĂŒdischen Gemeinde Berlin um Entschuldigung gebeten und in einer Mitarbeiterbotschaft erklĂ€rt: "Antisemitismus hat bei Lufthansa keinen Platz. Das Vorgehen am vergangenen Mittwoch hĂ€tte so nicht passieren dĂŒrfen und muss jetzt lĂŒckenlos aufgeklĂ€rt werden."

Die Bundespolizei bestĂ€tigte am Freitag, dass ihre Beamten in der Situation von Lufthansa hinzugezogen wurden und vor Ort waren. Man habe aber keinerlei polizeiliche Maßnahmen durchgefĂŒhrt, sagte ein Polizeisprecher. Die Entscheidung ĂŒber die WeiterflĂŒge habe allein bei der Fluggesellschaft gelegen.

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, lobte die Lufthansa fĂŒr ihre schnelle Entschuldigung. Er selbst sei der Bitte des Unternehmens um UnterstĂŒtzung und Beratung in dem Fall nachgekommen. "Ich habe bereits einige VorschlĂ€ge gemacht, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fĂŒr das Thema Antisemitismus sensibilisiert werden können. Das Unternehmen zeigte sich dafĂŒr sehr aufgeschlossen", sagte Klein der "Funke Mediengruppe".

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