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Hier werden Schüler bestraft, wenn sie kein Deutsch sprechen

Von Markus Krause

Aktualisiert am 06.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Louise-Weiss-Gymnasiums in Hamburg-Hamm (Archivbild): Wer hier nicht Deutsch spricht, muss zahlen.
Louise-Weiss-Gymnasiums in Hamburg-Hamm (Archivbild): Wer hier nicht Deutsch spricht, muss zahlen. (Quelle: Minderbinder, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)
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An einem Gymnasium in Hamburg zahlen Kinder eine Strafe, die im Unterricht ihre Muttersprache nutzen – wenn die Sprache nicht Deutsch ist.

Am Louise-Weiss-Gymnasium im Stadtteil Hamm wird eine Geldstrafe fällig, wenn Schüler im Unterricht nicht die deutsche Sprache nutzen. Einen entsprechenden Bericht der "Bild" bestätigte Peter Albrecht, Sprecher der Hamburger Schulbehörde, auf Anfrage von t-online. Wer also zum Beispiel Griechisch, Türkisch, Ukrainisch, Arabisch, Russisch oder Polnisch spricht, muss 10 Cent zahlen.

Bei den betroffenen Klassen handelt es sich um zwei Internationale Vorbereitungsklassen (IVK). Diese haben zum Ziel, Schülerinnen und Schüler, die aus den verschiedensten Ländern und aktuellen Krisengebieten nach Deutschland und Hamburg gekommen sind, binnen eines Jahres auf den Besuch der Regelklassen vorzubereiten.

Hamburg: Schüler entwickelten den Vorschlag selbst

"Offenbar hat das Sprechen in Landessprache in zwei IVK-Klassen teilweise so stark überhandgenommen, dass ein guter Deutschunterricht nicht mehr möglich war", erklärt Albrecht. Die Klassenlehrerinnen hätten daraufhin die Jugendlichen gefragt, was man machen könne.

"Der Vorschlag, das 'Abgleiten' in die Landessprache mit 10 Cent zu belegen, kam von den Schülerinnen und Schülern selbst. Alle fanden den Vorschlag gut", erklärt der Sprecher.

Geld soll für gemeinsames Eisessen benutzt werden

Doch ist es richtig, derartige Geldstrafen an Schulen zu verhängen? "Uns ist wichtig, zu vermitteln, woher Regeln kommen. Dann zu entwickeln: Was soll geschehen, wenn sie jemand verletzt? Regeln wollen wir nicht zwingend vorgeben, sondern mit Schülern erstellen, sie müssen akzeptiert werden. Wenn die Summe höher gelegen hätte, z. B. bei 5 Euro, wären wir natürlich eingeschritten", sagt Sven Kertelhein, Schulleiter des Louise-Weiss-Gymnasiums, der "Bild".

Das zusammengekommene Geld soll zum Schuljahresabschluss zum gemeinsamen Eisessen benutzt werden. Das Problem: Es seien nur etwa drei Euro zusammengekommen, so Albrecht. Deshalb müssten die Klassenlehrerinnen wohl noch etwas ergänzen, damit es für ein Eis für alle reicht. Außerdem sei die Aktion inzwischen beendet worden.

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