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Hamburg: Polizei löst Kellerparty auf St. Pauli auf – erhebliche Corona-Verstöße

Trotz Sperrstunde  

Polizei löst Kellerparty mit 90 Feiernden auf St. Pauli auf

18.10.2020, 10:57 Uhr | t-online

Hamburg: Polizei löst Kellerparty  auf St. Pauli auf – erhebliche Corona-Verstöße. Polizisten nehmen vor einer Discothek auf der Reeperbahn die Personalien von Besuchern auf: Sie sollen sich trotz der Sperrstunde verbotenerweise in dem Hamburger Club aufgehalten und später versteckt haben. (Quelle: dpa/Bockwoldt)

Polizisten nehmen vor einer Discothek auf der Reeperbahn die Personalien von Besuchern auf: Sie sollen sich trotz der Sperrstunde verbotenerweise in dem Hamburger Club aufgehalten und später versteckt haben. (Quelle: Bockwoldt/dpa)

Wegen steigender Corona-Zahlen gilt in Hamburg eine Sperrstunde. Dutzende Partywütige schien das aber wenig interessiert zu haben. Dicht gedrängt und ohne Masken feierten sie in einem Keller an der Reeperbahn.

In einer Bar an der Reeperbahn hat die Hamburger Polizei in der Nacht zu Sonntag eine Kellerparty mit mehr als 90 Teilnehmern aufgelöst. Wie die "Hamburger Morgenpost" und "Focus Online" berichten, waren Polizisten, die die Einhaltung der Sperrstunde und der Corona-Auflagen kontrollierten, gegen 1.30 Uhr ein "unüblich hoher Personenverkehr" im "Club 25" aufgefallen. "Wir wunderten uns, dass drinnen noch so viel Betrieb war", erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der "Hamburger Morgenpost". 

Polizisten kontrollieren im Schanzenviertel die Einhaltung der Sperrstunde: Sie gilt in Hamburg von 23 bis 6 Uhr. (Quelle: dpa/Daniel Bockwoldt)Polizisten kontrollieren im Schanzenviertel die Einhaltung der Sperrstunde: Sie gilt in Hamburg von 23 bis 6 Uhr. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

Tatsächlich stießen die Beamten im Keller der Bar auf über 90 Partygänger, die ohne Abstand und Masken zu lauter Musik feierten. Einige Teilnehmer hätten versucht, sich einer Kontrolle zu entziehen und zu flüchten, berichtet "Focus Online". Zu Gewalt gegen die Beamten sei es jedoch nicht gekommen.

Wirt muss mit hohem Bußgeld rechnen

"Wir nahmen von allen draußen die Personalien auf. Es wurden diverse Ordnungswidrigkeiten festgestellt, gegen drei Männer besteht zudem der Verdacht des illegalen Aufenthaltes. Der Betreiber musste seinen Laden schließen", sagte der Sprecher der "Hamburger Morgenpost".

Seit Samstagabend gilt in Hamburg wegen steigender Corona-Infektionszahlen von 23 bis 5 Uhr eine Sperrstunde für die Gastronomie sowie ein Verbot des Verkaufs und der Abgabe von alkoholischen Getränken. Wegen der Verstöße gegen die Sperrstunde sowie weitere Corona-Auflagen muss der Wirt der Bar nun mit einem Bußgeld von mindestens 5.000 Euro rechnen. 

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