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Hamburg: Ermittlungen gegen Polizisten nach Verfolgungsjagd im Jenischpark

Mehrere Anzeigen  

Ermittlungen gegen Polizisten nach Verfolgungsjagd im Jenischpark

06.03.2021, 10:43 Uhr | t-online

Hamburg: Ermittlungen gegen Polizisten nach Verfolgungsjagd im Jenischpark. Ein Einsatzwagen der Polizei fährt durch einen Park (Symbolbild): Nach einer Verfolgungsjagd im Jenischpark wird gegen mehrere Polizisten ermittelt. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Ein Einsatzwagen der Polizei fährt durch einen Park (Symbolbild): Nach einer Verfolgungsjagd im Jenischpark wird gegen mehrere Polizisten ermittelt. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Nach einer Verfolgungsjagd im Hamburger Jenischpark ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen mehrere Polizisten. Mehrere Bürger hatten Anzeige erstattet.

In Hamburg müssen sich mehrere Polizisten wegen einer Verfolgungsjagd im Jenischpark verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Beamten eingeleitet, wie "Bild" und der NDR berichten. "Aufgrund einer Anzeige eines Bürgers ist jetzt ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Nötigung anhängig. Der Sachverhalt wird aufgeklärt und rechtlich geprüft", erklärte Staatsanwältin Liddy Oechtering gegenüber der "Bild".

Demnach hat der Anzeigende den Vorwurf des versuchten Totschlags erhoben. Wie der NDR berichtet, gingen nach dem Vorfall mehrere Anzeigen bei der Dienststelle für interne Ermittlungen und der Staatsanwaltschaft ein.

Am 22. Februar waren nach Informationen des Radiosenders NDR 90,3 ein oder mehrere Beamte einem Jugendlichen im Rahmen einer Corona-Kontrolle in einem Streifenwagen hinterhergefahren. Der 17-Jährige soll unter anderem keine Maske getragen und zuvor Freunde umarmt haben.

Twitter-Video sorgte für Aufsehen

Parkbesucher hatten den Vorfall gefilmt und das Video auf Twitter veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen einen Streifenwagen, der einem flüchtenden Jugendlichen mit Blaulicht und Sirene hinterherrast. Während der Fahrt bricht das Heck des Wagens nach links aus und verpasst nur knapp zwei rennende Beamte. Außerdem sei zu sehen, dass der Abstand zwischen dem flüchtenden Jugendlichen und dem Einsatzwagen teilweise nur wenige Zentimeter betrug, berichtet die "Bild". 

Die Polizei hatte in einer Stellungnahme eingeräumt, dass das Video den Eindruck erwecke, dass eine Gefahr für außenstehende Personen bestanden haben könnte. Daher werde der Einsatz mit den eingesetzten Beamten nachbereitet. Gegen den Jugendlichen sei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden.

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