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Hamburg: "Radio Energy" Opfer von mutmaßlichem Hackerangriff

Hamburg-Programm betroffen  

Hacker greifen "Energy"-Radiokette an

12.05.2021, 11:23 Uhr | dpa

Hamburg: "Radio Energy" Opfer von mutmaßlichem Hackerangriff. Der Hamburger Funkturm ist beleuchtet (Symbolbild): Wann das Programm des Senders wieder normal ausgespielt werden kann, ist noch unklar. (Quelle: imago images/imagebroker/pfeifer)

Der Hamburger Funkturm ist beleuchtet (Symbolbild): Wann das Programm des Senders wieder normal ausgespielt werden kann, ist noch unklar. (Quelle: imagebroker/pfeifer/imago images)

Das lokale Radioprogramm von "Radio Energy" in Hamburg muss aktuell auf eine andere Senderfrequenz und das Internet zurückgreifen. Grund dafür ist ein Hackerangriff.

Die private Radiosenderkette "Energy" ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Seit Dienstagabend kann deshalb das lokale Radioprogramm von "Energy Hamburg" nicht ausgestrahlt werden, wie ein Sprecher der Radio NRJ GmbH mit Hauptsitz in Berlin am Mittwoch sagte.

Derzeit werde in Hamburg als Ersatz auf der UKW-Frequenz 97,1 MHz sowie auf den Ausspielwegen DAB+ und im Internet das bundesweite Programm "Energy Hit Music Only" des Unternehmens angeboten.

Andere Standorte nicht von Problem betroffen

Wie lange das Hamburger Lokalprogramm nicht verfügbar sein wird, sei noch nicht klar. Die Programme der anderen Lokalradio-Standorte sind dem Sprecher zufolge derzeit nicht von dem Angriff betroffen.

Das Landeskriminalamt Hamburg ermittelt zu dem Vorfall, wie die Polizei auf dpa-Anfrage bestätigte. Server und PC-Arbeitsplätze des Unternehmens seien betroffen. Daten werden demnach durch den Angriff verschlüsselt.

In den vergangenen Monaten kam es auch in anderen Medienhäusern zu Cyberangriffen. Betroffen waren jüngst die Madsack-Mediengruppe in Hannover mit zahlreichen Regionalzeitungen in mehreren Bundesländern und bereits im Dezember die Funke-Mediengruppe, die ebenfalls Regionalzeitungen im Portfolio hat. Es ist unklar, ob ein Zusammenhang der Angriffe bestehen könnte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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