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Hamburg: Besonders junge Menschen von Coronainfektionen betroffen

In Hamburg  

Besonders junge Menschen von Coronainfektionen betroffen

26.10.2021, 09:59 Uhr | dpa

Hamburg: Besonders junge Menschen von Coronainfektionen betroffen. Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus (Symbolbild): In Hamburg nehmen die Coronazahlen unter den jüngeren Menschen zu. (Quelle: dpa/Sebastian Gollnow)

Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus (Symbolbild): In Hamburg nehmen die Coronazahlen unter den jüngeren Menschen zu. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa)

In der Hansestadt stecken sich immer mehr Kinder und junge Erwachsene mit dem Coronavirus an. Die Inzidenzen geben Grund zur Sorge.

Besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind in Hamburg derzeit von Coronainfektionen betroffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in der vergangenen Woche bei den Sechs- bis 14-Jährigen bei 245, wie das "Hamburger Abendblatt" (Dienstag) mit Verweis auf eine Auswertung von Daten berichtet. Dies ist demnach der Spitzenwert.

Am zweithöchsten war die Inzidenz, also die Zahl der gemeldeten neuen Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in der jeweiligen Gruppe, den Angaben zufolge mit 163 bei den 15- bis 19-Jährigen, gefolgt von den 20- bis 29-jährigen mit 133.

Hamburg: "Infektionsgeschehen im Wesentlichen bei den Jüngeren und Ungeimpften"

Zum Vergleich: Unter den 70- bis 79-Jährigen lag die Inzidenz demnach bei 51, bei den 60- bis 69-Jährigen bei 58. Bei Kindern im Alter von bis zu fünf Jahren liegt die Inzidenz bei 80. Die Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz über alle Altersgruppen am Montag mit 105,3 an.

"Gegenwärtig spielt sich das Infektionsgeschehen im Wesentlichen bei den Jüngeren und bei den Ungeimpften ab", sagte Sozial- und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) der Zeitung. Die jungen Erwachsenen seien diejenigen, die die wieder neu zugänglichen Möglichkeiten viel nutzten, die viel reisten und sehr mobil seien.

Senatorin: "Auslastung der Krankenhäuser sensibel beobachten"

Die Senatorin sieht keinen sofortigen Handlungsbedarf, solange die Vielzahl der Corona-Infektionen vor allem die Jüngeren betreffe. Denn diese Menschen hätten meist leichtere Verläufe, so dass das Gesundheitssystem nicht stärker belastet werde. "Aber wir müssen sehr sensibel in den kommenden zwei, drei Wochen schauen, wie sich die Auslastung der Krankenhäuser verändert."

Die Lage unterscheide sich von der vor einem Jahr, als Anfang November ein Lockdown light verhängt wurde: "Die Impfquote – wenn sie auch noch nicht hoch genug ist – ändert die Verhältnisse stark. Wir erleben derzeit Zahlen von Neuinfektionen, die bei gleicher Höhe im vergangenen Jahr eine ganz andere Auswirkung auf das Gesundheitssystem hatten", sagte Leonhard. "Insofern ist die Lage eine andere als im vergangenen Jahr, wir merken den Impfschutz schon."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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