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Hamburg: Mutter nach Schüssen in Glinde nicht mehr im Koma


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Mutter nach Schüssen nicht mehr im Koma

Von dpa, t-online, MaM

Aktualisiert am 30.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Luftballons in Herzform, Plüschtiere, Kerzen und Blumen stehen vor dem Eingang zu einem Haus (Archivbild): Die Mutter hat als Einzige überlebt.
Luftballons in Herzform, Plüschtiere, Kerzen und Blumen stehen vor dem Eingang zu einem Haus (Archivbild): Die Mutter hat als Einzige überlebt. (Quelle: Marcus Brandt/dpa-bilder)
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Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Kinder in Glinde bei Hamburg lag die Mutter zunächst im Koma. Nun ist sie bei Bewusstsein. Was das für die weiteren Ermittlungen bedeutet.

Die Mutter der beiden von ihrem Vater erschossenen Jungen aus dem schleswig-holsteinischen Glinde bei Hamburg liegt nicht mehr im Koma. "Sie konnte noch nicht vernommen werden, weil dies nach ärztlicher Einschätzung noch nicht zu verantworten wäre", sagte Oberstaatsanwältin Ulla Hingst am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die 38-jährige Frau hatte am Sonntagabend den Angriff ihres Ehemannes als einzige überlebt. Den Erkenntnissen der Ermittler zufolge hat der 44-Jährige am späten Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages erst seine 11 und 13 Jahre alten Söhne mit jeweils einem Schuss getötet und später auch sich selbst mit der Waffe tödlich verletzt (Mehr dazu lesen Sie hier). Die Frau kam mit mehreren Schussverletzungen schwer verletzt in ein Krankenhaus und lag zunächst im künstlichen Koma.

Mann feuerte mindestens acht Schüsse ab

Insgesamt hat der Mann mindestens acht Mal abgedrückt, wie aus den Erkenntnissen der Spurensicherung hervorgeht. "Es wurden acht Patronenhülsen im Haus gefunden", so Hingst. In welcher Reihenfolge die Schüsse abgegeben wurden, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. "Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Tötung der Kinder nicht mit größerem Abstand zur Schussabgabe auf die Ehefrau erfolgt ist." Der 44-Jährige hatte den Angaben zufolge keinen Waffenschein besessen.

Polizeibeamte sperren mit Flatterband den Tatort ab.
Polizeibeamte sperren mit Flatterband den Tatort ab. (Quelle: Axel Heimken/dpa)

Das Motiv des Mannes ist weiter unklar. Zur Nationalität erteilte die Staatsanwaltschaft keine Auskunft. Der Tatort ist weiterhin nicht freigegeben. Zuvor müsse die Frau vernommen werden, sagte die Oberstaatsanwältin. Die Auswertung der Schmauchspuren-Untersuchung liege noch nicht vor.

Ermittler: Schüsse sollen ausschließlich im Haus gefallen sein

Erste Erkenntnisse deuteten außerdem darauf hin, dass es einen familiären Hintergrund gebe. Auch hat sich der erschütternde Vorfall wohl ausschließlich in den vier Wänden der Familie und nicht an einem anderen Ort abgespielt. "Es ist wohl davon auszugehen, dass das Haus der Tatort ist", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Keiner der Erwachsenen sei vorbestraft gewesen. Am vergangenen Dienstag sicherten die Ermittler der Spurensuche insgesamt 15 Stunden lang Hinweise am Tatort. Auch am Mittwoch wurde die Spurensicherung fortgesetzt.

Am späten Montagnachmittag hatten mutmaßlich Freunde, Bekannte oder Nachbarn vor dem Haus Blumen abgelegt und Kerzen angezündet. Auf Zetteln stand "Ich werde Euch nie vergessen". Auch die Weihnachtsbeleuchtung am Haus brannte.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Polizei: Pressemitteilung vom 28.12.2021
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