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Prozess um Mordversuch: Angeklagter bestreitet Gewaltabsicht

Von dpa
15.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Mann soll Frau angezündet haben - Prozessbeginn
Der Angeklagte im Prozess wegen versuchten Mordes hält sich einen Aktendeckel vor das Gesicht. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
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Im Prozess wegen versuchten Mordes und Misshandlung von zwei Frauen hat der Angeklagte am Landgericht Neubrandenburg bestritten, die beiden Opfer gezielt attackiert zu haben. "Die Situation ist vollkommen außer Kontrolle geraten", sagte der 56-jährige Polizist am Dienstag zum Prozessauftakt. Er ergänzte: "Aber ich habe das nicht ausgelöst." Er sei an dem Tag im Oktober 2021 zu der Wohnung in Neubrandenburg gefahren, um mit der 33-jährigen Bekannten über die strittige Vaterschaft für ihr Kleinkind zu reden.

Er habe Ende 2019 und Anfang 2020 eine sexuelle Beziehung zu der Frau gehabt, berichtete der Angeklagte. Aber er habe von dem Kind erst erfahren, als es schon zehn Monate alt war. Die Frau habe deshalb Geld von ihm erpressen wollen.

Laut Staatsanwaltschaft soll der Beschuldigte wegen des Vaterschaftsstreits seine Bekannte und deren Mutter bewusstlos geschlagen haben. Die jüngere Frau soll er in Brand gesetzt haben. Dann sei er geflohen. Die 33-Jährige erlitt schwere Brandverletzungen. Sie überlebte jedoch nach einer Reihe von Operationen. Auch ihre Mutter und das Kleinkind überlebten, weil Nachbarn schnell die Feuerwehr und Hilfe holten.

Wie der Angeklagte erklärte, hatte die Bekannte ihm am 11. Oktober die Wohnungstür geöffnet. Erst habe man sich kurz unterhalten. Dann habe sich die Frau plötzlich auf den Boden geworfen, laut um Hilfe geschrien und mit den Füßen gegen die Tür getreten. Auch die Mutter der 33-Jährigen habe angefangen zu schreien. "Ich war nervlich völlig überfordert mit der Situation", sagte der Angeklagte, der seit 35 Jahren bei der Kriminalpolizei tätig ist.

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Um die Situation unter Kontrolle zu bekommen, habe er erst versucht, der Bekannten den Mund zuzuhalten, was misslang. Dann habe er "vier oder fünf Mal zugeschlagen". Nach seiner Beobachtung sei aber niemand ernsthaft verletzt gewesen.

Der Mann gab vor Gericht auch zu, etwas brennbare Flüssigkeit im Flur verschüttet und angezündet zu haben. Diese habe er dort gefunden. Das Ganze habe er entzündet, "weil ich meine Fußspuren beseitigen wollte". Das Feuer habe nur etwa eine halbe Minute am Boden gezüngelt und sei schnell wieder erloschen. Auch dabei sei niemand verletzt worden.

Der Angeklagte war dann zu seinem Auto gegangen und Richtung Wismar gefahren. Dort wurde er am Morgen danach festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft. In dem Verfahren beobachtet auch ein psychiatrischer Gutachter den Angeklagten. Der Prozess wird am 22. März fortgesetzt. Mit einem Urteil wird frühestens Anfang Mai gerechnet.

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