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Duesmann: Audi baut Verbrenner nach 2033 nur noch in China

Ingolstadt  

Duesmann: Audi baut Verbrenner nach 2033 nur noch in China

22.06.2021, 17:38 Uhr | dpa

Duesmann: Audi baut Verbrenner nach 2033 nur noch in China. Markus Duesmann

Markus Duesmann. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Audi-Chef Markus Duesmann will die Produktion von Benzin- und Dieselautos spätestens 2033 beenden - außer in China. Für China rechne man mit anhaltendem Bedarf über 2033 hinaus, deshalb könnte es dort weiter ein Angebot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren aus lokaler Produktion geben, teilte Audi am Dienstag in Ingolstadt mit. Über das genaue Enddatum des Verbrenners bei Audi entschieden letztlich die Kunden und die Gesetzgebung.

Duesmann sagte auf einem Forum der "Stiftung Klimaneutralität" in Berlin, Audi "wird 2025 das letzte Auto mit Verbrenner-Motor neu in den Markt bringen". Es werde "ein SUV vor allem für den amerikanischen Markt" sein und soll bis Ende 2032, Anfang 2033 verkauft werden. Ab 2026 werde Audi neue Modelle nur noch als vollelektrische Batterieautos auf den Weltmarkt bringen.

Auch wenn Audi keine neuen Verbrennermotoren mehr entwickele, würden sie noch verbessert. "Der letzte Verbrenner von Audi wird der Beste sein, den wir je gebaut haben", sagte der Vorstandschef.

Audi baut heute einen großen Elektro-SUV in Brüssel, seit diesem Jahr auch den kleineren SUV Audi Q4 e-tron im VW-Werk Zwickau und den Luxussportwagen e-tron GT im Audi-Werk Neckarsulm. Im Stammwerk Ingolstadt soll ab 2022 der vollelektrische Q6 e-tron gebaut werden. Bis 2025 will die VW-Tochter mehr als 20 E-Modelle im Angebot haben.

Um Kunden dafür zu gewinnen, forderte Duesmann, den Ausbau öffentlicher Ladesäulen in Deutschland und Europa deutlich zu beschleunigen: "Das kann so nicht weitergehen." Der Bund müsse Ladestrom von der EEG-Umlage befreien und "einen Rahmen und Anreize schaffen".

Fürs Klima entscheidend sei, "dass Grünstrom ausreichend vorhanden ist". Das sei auch für die gesellschaftliche Akzeptanz wichtig. "Ich glaube nicht an den Erfolg von Verboten", sagte Duesmann.

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