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Heftige Unwetter im Kreis Karlsruhe schränken auch Bahnverkehr ein

Sachschäden und Straßensperrungen  

Unwetter richtet Chaos in Karlsruhe an

07.08.2019, 12:34 Uhr | t-online.de, vss

Heftige Unwetter im Kreis Karlsruhe schränken auch Bahnverkehr ein. Mehrere Blitzschläge im Kreis Karlsruhe: Unwetter haben ein Chaos im Kreis angerichtet. (Quelle: imago images)

Mehrere Blitzschläge im Kreis Karlsruhe: Unwetter haben ein Chaos im Kreis angerichtet. (Quelle: imago images)

Heftige Unwetter haben in der Nacht zum Mittwoch zahlreiche Sachschäden und Straßensperrungen im Kreis Karlsruhe verursacht. Auch der Bahnverkehr ist von den Folgen der Unwetter betroffen. 

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gab es im Kreis Karlsruhe zahlreiche Unwetter, die von starken Gewittern, Stürmen und Starkregen geprägt waren. Bäume wurden entwurzelt, Äste sind abgerissen. Das führte zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Die A5 musste zeitweise voll gesperrt werden.

Auch der Bahnverkehr wurde stark beeinträchtigt. Die Deutsche Bahn meldete Probleme zwischen Karlsruhe und Rastatt. Eine Oberleitungsstörung behindert dort den Zugverkehr. Die Strecke von Karlsruhe über Ettlingen nach Rastatt ist gesperrt. Die Züge werden in beide Richtungen über die parallel verlaufende Strecke von Karlsruhe über Durmersheim nach Rastatt umgeleitet. Auch die ICE- und TGV-Züge zwischen Frankfurt und Paris werden umgeleitet, sodass die Haltestellen Karlsruhe und Straßburg entfallen. 

Viele Anwohner waren außerdem von Stromausfällen und Folgen des Starkregens betroffen. Insgesamt zählte die Feuerwehr in der letzten Nacht 120 Einsätze wegen umgestürzter Bäume und vollgelaufener Keller. In Ettlingen löste sich ein Blechdach eines Hauses und beschädigte laut Polizei mehrere Fahrzeuge bei einem nahe gelegenen Autohaus. Es entstand ein Sachschaden von 150.000 Euro.

Die Unwetter erschwerten zudem die Suche nach einem vermissten Schwimmer. Der junge Mann ist im Weingarten in Karlsruhe bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. Zuerst durften die Rettungskräfte keine Boote einsetzen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Nachdem sie sich doch dazu entschieden, fanden Taucher den jungen Mann 45 Minuten später leblos im Wasser. Jede Hilfe kam zu spät.

Verwendete Quellen:
  • SWR
  • ka-news

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