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"Letzte Generation" in München: Fünf Klimaproteste an nur einem Tag


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Klimaaktivisten: Fünf Aktionen an einem Tag

Von dpa, cup

Aktualisiert am 06.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Protestaktion der Letzten Generation am Montag in München: Nach einer Woche Ruhe starten die Aktionen der Klimaaktivisten wieder, und das in ungewohnter Häufigkeit.
Protestaktion der Letzten Generation am Montag in München: Nach einer Woche Ruhe starten die Aktionen der Klimaaktivisten wieder, und das in ungewohnter Häufigkeit. (Quelle: IMAGO / Wolfgang Maria Weber)
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Die Aktionen der "Letzten Generation" in München hören nicht auf: Auch am Dienstag blockieren die Aktivisten. Und dabei droht wieder Gefängnis.

Mehrere Protestaktionen der Gruppe "Letzte Generation" haben am Dienstagmorgen erneut Staus in und um München verursacht. Nach ersten Angaben der Polizei protestierten Klimaaktivisten auf mehreren Schilderbrücken an den Autobahnen 9 und 96. Eine Gruppe blockierte zudem den Verkehr an der ohnehin oft stauträchtigen Einmündung der A96 zum Mittleren Ring. Dort stand der Verkehr am Morgen zeitweise auf mehreren Kilometern Länge.

Schon am Montag hatten Aktivisten der Gruppe an beiden Autobahnen durch Protestaktionen auf Schilderbrücken den Verkehr behindert. Zudem klebten sich einige Menschen wie zuvor angekündigt am Karlsplatz (Stachus) in der Innenstadt auf die Straße.

Auf Straßenblockaden in München folgen Ermittlungen

Gegen die Teilnehmer am Stachus wird nach Angaben der Polizei nun wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Gegen die sieben Aktivisten, die an den Aktionen am Montag auf der A9 und A96 beteiligt waren, werde zudem wegen Hausfriedensbruchs und teils wegen Sachbeschädigung ermittelt. Gegen vier von ihnen sei beim Amtsgericht München zudem Präventivgewahrsam beantragt worden.

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Aimée van Baalen, eine Sprecherin der Gruppe "Letzte Generation" verteidigte indes die Protestaktionen gegen Kritik. "Wir machen das überhaupt nicht zum Spaß", sagte die Sprecherin dem Radiosender Bayern 2. Aber über Klimapolitik müsse diskutiert werden. "Alle Leute müssen sich darüber unterhalten", sagte die Sprecherin. "Und diese Empörung führt halt dazu, dass Leute sich aktiv damit auseinandersetzen und sich damit auch positionieren."

Präventivhaft für Aktivisten wegen Klima-Protesten

Auf Twitter schreiben die Aktivisten, ihr Wille sei "ungebrochen". Im November war über ein Dutzend von ihnen bereits für mehr als drei Wochen in Haft genommen worden, vergangene Woche verurteilte das Amtsgericht drei Personen wegen Nötigung zu einer Geldstrafe. Nach eigenen Angaben führte die "Letzte Generation" am Montag vier Blockaden in der Innenstadt durch und besetzte sechs Schilderbrücken.

Am Dienstag heißt es nun: "Heute finden wieder mehrfache unangemeldete Blockaden auf den Straßen und Autobahnen in und um München statt." Eine Blockade am Montag hatten die Aktivisten noch zuvor in einer Pressekonferenz angekündigt. Die Vielzahl der Aktionen und wie gehäuft sie aktuell auftreten, könnte für eine neue Dimension der Proteste sprechen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Anfrage bei Polizei München
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