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Schneechaos in München: Die Feuerwehr rückt 785 Mal zu Einsätzen aus


Zugverkehr noch eingeschränkt
Schneechaos: Münchner bedanken sich bei Feuerwehr

Von t-online, ok

04.12.2023Lesedauer: 3 Min.
Nur mit schwerem Gerät kam die Feuerwehr voran, so wie hier beim Abtransport eines umgeknickten Baumes in der Innenstadt.Vergrößern des BildesNur mit schwerem Gerät kam die Feuerwehr voran, so wie hier beim Abtransport eines umgeknickten Baumes in der Innenstadt. (Quelle: Feuerwehr München )
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Viel zu tun hatte die Feuerwehr in München am Wochenende. Im Nahverkehr läuft auch am Montag noch nicht alles wie gewohnt.

Das erste Adventswochenende in München war eines für die Geschichtsbücher. Noch nie hatte es seit Aufzeichnung der Wetterdaten so viel in München auf einmal geschneit. Der starke Schneefall sorgte aber nicht nur für ein idyllisches Winterwunderland. Entwurzelte Bäume, beschädigte Oberleitungen und von der Straße abgekommene Fahrzeuge hielten die Einsatzkräfte in Schach. In der Zeit von Freitag 19.30 Uhr bis Sonntag 24 Uhr rückte die Feuerwehr München 785 aus, wie sie in einer Bilanz am Montag mitteilt.

Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag fiel der erste Schnee in Bayern und auch in München. Zu diesem Zeitpunkt war das Ausmaß aber noch nicht abschätzbar. Erst als es am Freitag dann unvermindert weiter schneite, gaben die ersten Bäume laut Feuerwehr unter der Schneelast nach und es kam zu ersten Problemen auf schneeglatter Fahrbahn.

Schneechaos in München: Feuerwehr rückte 785 Mals aus

Bäume in Oberleitungen von Bahn und Straßenbahn häuften sich. Auch die U-Bahn kämpfte außerhalb der Tunnel mit herabhängenden Ästen und Bäumen. Von der Straße abgekommene Busse, aber auch ein Rettungswagen wurden von der Feuerwehr geborgen. In einigen Fällen seien die Bäume auch entwurzelt worden und lagen auf Autos oder quer über die Straßen und mussten daher von der Feuerwehr entfernt werden. Oft reichte es laut Einsatzkräfte aber auch, den Schnee von den Bäumen zu entfernen.

Ohne Schneeketten ging allerdings auch bei der Feuerwehr nichts, um zeitnah an die Einsatzstellen gelangen zu können heißt es. Glücklicherweise seien keine Personenschäden durch herabstürzende Äste oder Bäume bekannt. Neben all der Arbeit bekamen die Einsatzkräfte auch Stärkung: Münchner Bürger bedankten sich oftmals "mit weihnachtlichem Gebäck, Getränken oder auch einer einfachen Geste der Dankbarkeit".

Schneefall in München: Zugverkehr weiter eingeschränkt

Die starken Schneefälle in Bayern vom Wochenende wirken auch am Montag noch nach. Zugreisende und Pendler mussten sich auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Wann die S-Bahn in und um München, auf die tausende Berufspendler angewiesen sind, wieder regulär fahren kann, konnte die Deutsche Bahn (DB) zunächst nicht sagen. Bis zur Wochenmitte werden noch "starke Beeinträchtigungen" vorausgesagt.

Am frühen Montagmorgen fuhren zunächst nur die S-Bahn Linien 3 und 8 - und auch nur auf bestimmten Abschnitten, wie die DB mitteilte. Die S8 fuhr zwischen dem Westkreuz und dem Flughafen München, die S3 zwischen dem Ostbahnhof und Lochhausen. Für die S2 war zwischen Dachau und Laim ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Die Trambahnen waren am Morgen noch stillgelegt, wie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) berichtete. Die U-Bahnen und Busse seien im Einsatz. Die MVG erwartete jedoch unregelmäßigen Betrieb.

Schneemassen in München: Flugbetrieb am Flughafen teilweise wieder angelaufen

Starke Einschränkungen gab es auch weiterhin im Fernverkehr: Nach dem Wintereinbruch war der Münchner Hauptbahnhof auch am Montag nur stark eingeschränkt im Betrieb. Die DB erwartete am Montagmorgen eine hohe Auslastung der Züge und riet dazu, Reisen von und nach München zu verschieben. Unter anderem gab es überhaupt noch keine Verbindungen zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und Innsbruck, Salzburg und Zürich. Außerdem waren weniger Fernverkehrszüge im Einsatz.

Am Münchner Flughafen war nach einer Sperrung am Samstag der Flugbetrieb am Sonntag teilweise wieder angelaufen. Auch dort sei aber weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen, sagte ein Sprecher am Montag. "Wie sich die Lage in den kommenden Tagen entwickelt, lässt sich derzeit noch nicht vorhersagen."

Verwendete Quellen
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