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Flughafen München: Frau mit Skelett ihres Ehemannes im Gepäck gestoppt

Knochen in Holzkiste  

Frau mit Skelett von Ehemann im Gepäck am Flughafen gestoppt

04.08.2020, 13:07 Uhr | dpa

Flughafen München: Frau mit Skelett ihres Ehemannes im Gepäck gestoppt. Reisende am Münchner Flughafen (Symbolbild): Zollbeamte haben hier eine besondere Entdeckung im Gepäck einer Einreisenden gemacht. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Reisende am Münchner Flughafen (Symbolbild): Zollbeamte haben hier eine besondere Entdeckung im Gepäck einer Einreisenden gemacht. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Am Münchner Flughafen haben Zollbeamte einen besonderes Gepäckstück entdeckt. Eine Frau führte das Skelett ihres verstorbenen Ehemannes mit sich. Die Knochen befanden sich in einer Holzkiste.

Mit dem Skelett ihres verstorbenen Ehemannes im Gepäck ist eine 74-jährige Armenierin am Flughafen in München gestoppt worden. Die Kontrolleure hatten die menschlichen Knochen in einer Holzkiste entdeckt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Zollbeamte, eine Ärztin und die Staatsanwaltschaft wurden hinzugezogen, um den Fall zu prüfen. Zusammen mit ihrer 52-jährigen Tochter wollte die Frau die Gebeine von ihrem Wohnort in Griechenland über München und Kiew nach Armenien fliegen. In der alten Heimat des Verstorbenen sollte er die letzte Ruhe finden.

Der Mann war laut Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Die Überführung lief der Bundespolizei zufolge allerdings rechtmäßig ab. Auch die Staatsanwaltschaft sah keine strafrechtliche Relevanz. Daher durften die Frauen die Reise in den Kaukasus fortsetzen, zusammen mit den sterblichen Überresten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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