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Boxer stirbt nach Kampf – großer Polizeieinsatz

Von t-online, ads

Aktualisiert am 17.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Boxhandschuhe im Ring (Symbolbild): Zahlreiche Polizisten rĂĽckten an.
Boxhandschuhe im Ring (Symbolbild): Zahlreiche Polizisten rĂĽckten an. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)
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Nach einem Kampf in Garching bei München ist ein Boxer zusammengebrochen. Der 38-Jährige starb später im Krankenhaus. Der Einsatz wurde von zahlreichen Polizisten begleitet.

Ein Boxer ist nach einem Wettkampf in Garching bei München gestorben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, starb der 38-Jährige am Sonntagnachmittag an den Folgen den Kampfes. Bei dem Sportler soll es sich um Musa Yamak handeln, das berichten mehrere türkische und deutsche Medien übereinstimmend.

Dem Portal "boxen1" zufolge hatte der 38 Jahre alte Boxer bei einer Kleinringveranstaltung im Bürgerhaus in Garching bei München gekämpft, als er verstarb. Er habe gerade zur dritten Runde gegen Hamza Wandera antreten wollen, als er plötzlich leblos zusammensackte.

Garching bei München: Polizei muss Rettungskräfte sichern

Polizeibeamte sicherten den Angaben nach die notfallmedizinische Behandlung vor Ort ab. Über 15 Streifen seien angerückt, teilte die Polizei mit. Der Rettungsdienst habe die Beamten angefordert, da sich die Helfer von einer von dem Vorfall "emotional betroffenen Personengruppe" bedrängt und gestört fühlten. In einer Polizei-Mitteilung vom Sonntag war von 50 Menschen die Rede.

Alle seien in Sorge um den Mann gewesen und hätten helfen wollen, betonte der Kulturreferent von Garching, Thomas Gotterbarm. Das Kulturreferat war Vermieter des Veranstaltungsortes. Der Ringarzt und Helfer seien binnen kürzester Zeit bei dem 38-Jährigen gewesen, sagte Gotterbarm.

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Nach bisherigen Erkenntnissen habe es bei der Hilfe für den Mann keine Verzögerungen gegeben, teilte die Polizei am Montag mit.

Todesursache unklar – Polizei ermittelt

Der 38-Jährige sei in ein Münchner Krankenhaus gebracht worden. Dort sei Yamak dann gestorben. Auch vor der Klinik musste die Polizei eine Ansammlung von rund 30 Menschen betreuen, wie mitgeteilt wurde. Erst gegen 3 Uhr nachts seien die Letzten gegangen.

Laut Polizei wurde der Zusammenbruch vermutlich von einem Schlag auf den Kopf ausgelöst. "boxen1" hatte von einem Herzinfarkt berichtet. Die genauen Umstände des Vorfalls werden laut Angaben der Münchner Polizei nun vom Kommissariat 13 überprüft.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels hatte es zunächst geheißen, Fans hätten die Rettung des Boxers behindert. Die Polizei korrigierte diese Angaben später.

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Ein Kommentar von Christof Paulus
Polizei

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