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Hugo Alfredo Santillan: Argentinischer Profi-Boxer nach Kampf gestorben

Mit nur 23 Jahren  

Argentinischer Profi-Boxer Hugo Alfredo Santillan ist gestorben

26.07.2019, 21:12 Uhr | sid

Hugo Alfredo Santillan: Argentinischer Profi-Boxer nach Kampf gestorben. Die Boxwelt trauert um Hugo Alfredo Santillan (Quelle: imago images/opokupix/Twitter: WBCBoxing)

Die Boxwelt trauert um Hugo Alfredo Santillan (Quelle: opokupix/Twitter: WBCBoxing/imago images)

Das Profi-Boxen beklagt den zweiten tragischen Todesfall innerhalb weniger Tage. Der argentinische Superleichtgewichtler Santillan starb in Buenos Aires – und das trotz Schutzsperre.

Der argentinische Boxer Hugo Alfredo Santillan ist mit nur 23 Jahren verstorben. Am 15. Juni war er noch Gegner des deutschen Olympiadritten Artem Harutyunyan. Seinen Tod vermeldete der World Boxing Council (WBC). Santillan hatte in der argentinischen Hauptstadt am Samstag gegen Eduardo Javier Abreu (Uruguay) gekämpft – laut Aussage von Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), trotz einer Schutzsperre infolge seiner schweren Niederlage gegen Harutyunyan.

"Das ist schockierend. Unfassbar"

"Das ist schockierend. Unfassbar. Ein Skandal. Er wäre noch am Leben, wenn man auf uns gehört hätte. Unsere Sperre gilt weltweit", sagte Pütz dem SID am Donnerstag. "Natürlich kann man einen Sportler aber nicht einsperren oder abhalten. Er hatte sehr schwere Treffer kassiert. Daher die Sperre, damit das Hirn regenerieren kann."Wenn ein Sportler kurz danach wieder boxe, sei das "generell lebensgefährlich".

Der Kampf des Argentiniers gegen Abreu hatte mit einem Unentschieden geendet, Santillan brach danach in seiner Ecke zusammen und kam in die Klinik.



Von seinem Tod hatte am Donnerstag zuerst die "Bild" berichtet. Erst am Dienstag war der russische Boxer Maxim Dadaschew seinen Kopfverletzungen nach einem Kampf gegen Subriel Matias aus Puerto Rico erlegen. Der 28 Jahre alte Superleichtgewichtler hatte beim Fight in Maryland am vergangenen Freitag (Ortszeit) schwere Treffer hinnehmen müssen und war nach einer zweistündigen Not-OP ins künstliche Koma versetzt worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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