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2. Bundesliga: "Sparkurs" von TV-Sender Sky sorgt für Kritik


Wegen Live-Übertragungen  

"Sparkurs" von TV-Sender Sky macht 2. Bundesliga sauer

05.12.2018, 20:01 Uhr | t-online.de, dpa

 2. Bundesliga: "Sparkurs" von TV-Sender Sky sorgt für Kritik. Die 2. Bundesliga kritisiert den Sparkurs des TV-Senders Sky wegen fehlenden Interviews vor Sponsorenwänden. (Quelle: imago/Claus Bergmann)

Die 2. Bundesliga kritisiert den Sparkurs des TV-Senders Sky wegen fehlenden Interviews vor Sponsorenwänden. (Quelle: Claus Bergmann/imago)

In der 2.Bundesliga rumort es. Die Klubs sind mit der reduzierten Berichterstattung des Pay-TV-Senders Sky unzufrieden und nennen dafür besonders einen Grund.

Viele Fußball-Zweitligisten sind verärgert über Sky. Der Vorwurf: Der Pay-TV-Sender spart bei den Live-Übertragungen und besetzt viele Spiele der 2. Liga nicht mehr mit Reportern vor Ort. Dadurch gibt es auch keine Interviews vor den Sponsorenwänden der Klubs.

Kiel-Boss beklagt "negative Auswirkungen"

"Die aktuelle Vorgehensweise schädigt das Produkt, das Sky gemeinsam mit den Vereinen auf ein Niveau gehoben hatte, um das uns ganz Europa beneidet", sagte Holstein-Kiel-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er beklagte die "negativen Auswirkungen für unser Marketing".

Mit seiner Kritik ist Schwenke nicht allein. Auch Bielefelds Geschäftsführer Markus Rejek klagte: "Aus unserer Sicht ist durch die Entscheidung von Sky, nicht mehr alle Spiele der 2. Liga durch einen Reporter vor Ort zu besetzen, ein Qualitätsverlust in der Übertragung gegeben."

Sky und DFL reagieren auf Kritik

Auch die Verantwortlichen des FC Erzgebirge Aue "bedauern die Entscheidung von Sky". Geschäftsführer Michael Voigt sagte: "Vor allem für unsere Haupt- und Premiumsponsoren ist die Wiedererkennung auf den Stellwänden bei den Interviews von nicht unwesentlicher Bedeutung".

Der Sender nahm zu den Vorwürfen Stellung: "Aufgrund einer redaktionellen Entscheidung ist Sky bei einzelnen Zweitliga-Spielen nicht vor Ort". Jedoch sei die Reduzierung der Livereporter im Unterhaus keine Sparmaßnahme. "Wir setzen das Geld viel mehr an anderer Stelle ein − Stichwort Champions League Rechte exklusiv im Pay-TV."



Die Deutsche Fußball Liga (DFL) äußerte sich nun auch zum Vorgehen ihres Vertragspartners. "Natürlich ist der Weg, nicht alle Spiele mit einem Vor-Ort-Reporter zu besetzen, ungewohnt, wurde aber offen kommuniziert"

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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