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2. Liga: Guido Buchwald will Präsident vom VfB Stuttgart werden

"Nie vor Verantwortung gedrückt"  

Weltmeister kandidiert als VfB-Präsident

12.09.2019, 17:42 Uhr | dpa

2. Liga: Guido Buchwald will Präsident vom VfB Stuttgart werden. Guido Buchwald: Der Weltmeister will seinem Ex-Klub Stuttgart in einer schwierigen Situation helfen. (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)

Guido Buchwald: Der Weltmeister will seinem Ex-Klub Stuttgart in einer schwierigen Situation helfen. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Sportlich ist der VfB Stuttgart nach unruhigen Monaten erfolgreich in die 2. Liga gestartet. Weltmeister und Klub-Ikone Guido Buchwald will den Klub nun auch hinter den Kulissen stabilisieren. Doch es gibt auch Gegenkandidaten.

Der 1990er-Weltmeister Guido Buchwald will Präsident des VfB Stuttgart werden. Das gab der 58-Jährige in einer persönlichen Erklärung bekannt. "Vor der Verantwortung habe ich mich noch nie gedrückt. Ich stehe zu meinem Wort, dem VfB Stuttgart zu helfen, wenn er Hilfe benötigt", schrieb Buchwald. "Ich bin bereit, diese Verantwortung zu übernehmen und mich den Mitgliedern, dem obersten Gremium des Vereins, in einer demokratischen und fairen Wahl zu stellen."

Der VfB Stuttgart ist seit dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September, drei Monate vor der Mitgliederversammlung im Dezember. Außer dem ehemaligen Nationalspieler haben sich bislang auch der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer sowie der Unternehmer Claus Vogt öffentlich zu ihren Ambitionen geäußert.

Klinsmann: "Er hat keine Angst anzuecken"

Zur Wahl stellen können sich bei der Mitgliederversammlung nur zwei Kandidaten, die vom Vereinsbeirat aufgestellt werden müssen. "Da der VfB Stuttgart noch immer ein Sportverein ist, bin ich der Auffassung, dass auch ein 'Sportler' an der Spitze des Vereines stehen sollte", schrieb Buchwald. Er war bis zum Februar Aufsichtsrat bei den Schwaben, dann aber nach einem Streit mit seinem Kollegen Wilfried Porth zurückgetreten.


Sein langjähriger Teamkollege Jürgen Klinsmann, der zuletzt den Schwaben einen Korb für den Posten des Vorstandschefs erteilt hatte, hatte eine Kandidatur von Buchwald als VfB-Präsident sehr begrüßt. "Er wäre der Richtige, weil er Ahnung vom Fußball hat und er eine Legende ist. Er hat eine große Reichweite, so einen Klub zu führen und zu repräsentieren. Ich wäre begeistert, wenn Guido Präsident werden würde", hatte Klinsmann Sport1 gesagt. Buchwald bringe alles mit: "Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Fachwissen – und er hat keine Angst anzuecken und eine Konfrontation auszuleben."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, sid

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