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Fußballer des Jahres: Nkunku vor Lewandowski – Schüller jubelt bei Frauen


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Überraschende Wahl: Nkunku ist Fußballer des Jahres

Von t-online, sid
Aktualisiert am 31.07.2022Lesedauer: 2 Min.
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Christopher Nkunku: Der Leipziger hat eine starke Saison gespielt. (Quelle: IMAGO/Steffen Proessdorf)
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Christopher Nkunku ist zum Fußballer des Jahres gewählt worden. Der Leipziger setzte sich vor Robert Lewandowski durch.

Christopher Nkunku stand am Samstagabend noch mit trauriger Miene auf dem Rasen der Red Bull Arena, keine 24 Stunden nach dem verlorenen Supercup-Finale konnte der Star-Stürmer von RB Leipzig aber doch noch jubeln. Nach einer traumhaften Vorsaison, in der er in der Bundesliga 35 Scorerpunkte (20 Tore, 15 Vorlagen) sammelte, darf sich der 24 Jahre alte Franzose erstmals "Deutschlands Fußballer des Jahres" nennen.

"Ich fühle mich sehr geehrt und weiß es sehr zu schätzen, so einen bedeutsamen Preis entgegennehmen zu dürfen", sagte Nkunku, der mit Leipzig am Samstag im Supercup mit 3:5 (0:3) gegen Bayern München unterlegen gewesen war: "In allererster Linie muss ich mich bei meiner Mannschaft, dem Trainerteam und allen Mitarbeitern bedanken."

Abstimmung unter 706 Sportjournalistinnen und Sportjournalisten

Wie die jährliche Abstimmung des Fachmagazins "Kicker" unter 706 Sportjournalistinnen und Sportjournalisten ergab, setzte sich Nkunku knapp mit 134 Stimmen durch. Dabei erhielt er nur sechs mehr als der zweitplatzierte Robert Lewandowski, der Bayern München mittlerweile zum FC Barcelona verlassen hat und die Wahl 2020 und 2021 gewann. Dritter wurde Nationaltorwart Kevin Trapp (65 Stimmen) von Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt.

Bei den Frauen siegte indessen Nationalstürmerin Lea Schüller (141 Stimmen) vom FC Bayern vor DFB-Kapitänin Alexandra Popp (115) und Almuth Schult (68). "Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Das ist eine totale Überraschung. Es ist überragend! Das ist eine supertolle Auszeichnung", sagte Schüller, die sich in der Bundesliga mit 16 Toren für die Münchnerinnen die Torjägerkrone gesichert hatte.

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Das machen die Aufstiegshelden von RB Leipzig heute

Das erste Spiel noch ohne Logo und fünf Jahre später schon in Bundesliga. Mit 10 Spielen in Serie ohne Niederlage ist RB Leipzig DER Aufsteiger. Thomas Kläsener und Nico Frommer sind nur einige Beispiele, die an der Vereinsgeschichte beigetrugen. Doch was machen sie heute?
Patrick Bick (2009-2011): Er gilt als ein "Gründungsmitglied" von Leipzig. Mit 32 Jahren unterschrieb er bei den "Bullen" und war als Routinier im Mittelfeld Stammkraft beim Aufstieg in die Regionalliga. Heute betreibt er eine Osteopathiepraxis in Leipzig.
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Bei den Trainerinnen und Trainern gewann Christian Streich, der den SC Freiburg bis ins Finale des DFB-Pokals geführt hatte. Auch er entschied erstmals das Votum für sich und verwies Oliver Glasner von Eintracht Frankfurt, auf den 133 Stimmen entfielen, und den Kölner Steffen Baumgart (65 Stimmen) auf die Plätze.

"Christian Streich hat jede Ehrung verdient. Er ist ein herausragender Trainer, der in Freiburg Großes vollbringt und den ich enorm schätze", sagte Bundestrainer Hansi Flick. Liverpools Teammanager Jürgen Klopp ergänzte im "Kicker": "Endlich, muss man sagen, absolut verdient. Manchmal dauert es ein bisschen länger, bis die tatsächliche Qualität erkannt wird!" Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg (54) landete bei der Wahl mit 15 Stimmen auf Platz sieben.

32 Tore und 20 Vorlagen in 51 Pflichtspielen

Nkunkus Auszeichnung ist die Belohnung für eine herausragende Saison, in der er mit 32 Toren und 20 Vorlagen in 51 Pflichtspielen national und international für Aufsehen gesorgt hatte. "Für mich steht fest: Christopher hat alle Qualitäten eines künftigen Weltklasse-Spielers – wenn er es nicht schon ist", sagte Leipzigs früherer Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick über den Edeltechniker, der einen erheblichen Anteil an Leipzigs Triumph im DFB-Pokal hatte.

"Er ist einer der Spielertypen, die du in großen Mannschaften brauchst. Er kann auf einem sehr hohen Niveau trotzdem noch den Unterschied machen", so sein Trainer Domenico Tedesco. Derweil wurde Nkunku durch seine Leistungen nicht nur zum französischen Nationalspieler, er spielte sich beispielsweise auch ins Blickfeld seines Ex-Klubs Paris St. Germain. Etwaiger Offerten zum Trotz verlängerte er jedoch seinen Vertrag bei RB bis 2026.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
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Carsten Janz
  • Noah Platschko
Von Noah Platschko
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