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Schwarze Kurve: VfB-Fans protestieren gegen Vereinspolitik


Bundesliga
Schwarze Kurve: VfB-Fans protestieren gegen Vereinspolitik

Von dpa
Aktualisiert am 31.03.2024Lesedauer: 2 Min.
VfB Stuttgart - FansVergrĂ¶ĂŸern des BildesDunkler Rauch steigt aus der Stuttgarter Fankurve auf. (Quelle: Tom Weller/dpa/dpa-bilder)
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An der Spitze des VfB Stuttgart tobt ein Machtkampf. Beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim machen die Fans ihre Meinung dazu deutlich.

Fans des VfB Stuttgart haben auch im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim ihren Unmut gegen die Turbulenzen in der Vereinspolitik zum Ausdruck gebracht.

Schwarze Rauchwolken stiegen nach den ersten Spielminuten aus dem Fanblock auf. Viele AnhÀnger in der Cannstatter Kurve waren zudem dem Aufruf der organisierten Fanszene gefolgt und kamen in schwarzer Kleidung ins Stadion.

"Aufsichtsrat, Investoren, PrĂ€sidium: Es reicht!", stand beispielsweise auf einem Banner. Nach einem anfĂ€nglichen Stimmungsboykott unterstĂŒtzen die VfB-AnhĂ€nger erst nach zehn Minuten lautstark ihr Team. Kurz zuvor war das vermeintliche 1:0 durch Serhou Guirassy wegen Abseits zurĂŒckgenommen worden.

"Wir versuchen, das wegzuhalten, wir gehen da nicht drauf ein. Was nicht sein darf, ist, dass die Mannschaft darunter leidet. Wir brauchen jetzt acht Spiele volle UnterstĂŒtzung und wir brauchen Ruhe", sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß vor der Partie bei DAZN ĂŒber den angekĂŒndigten Protest der Fans. Die Stuttgarter kĂ€mpfen im Saisonendspurt der Fußball-Bundesliga um die Qualifikation fĂŒr die Champions League.

Machtkampf an der VfB-Spitze

Hintergrund ist ein Machtkampf an der Spitze des Bundesliga-Dritten. ZunÀchst war PrÀsident Claus Vogt als Aufsichtsratschef der AG abgewÀhlt und damit ein jahrelanges Versprechen an die Mitglieder gebrochen worden, wonach der PrÀsident des Vereins auch immer Vorsitzender des Kontrollgremiums bleiben sollte.

In der Folge gaben die diversen Seiten öffentliche Stellungnahmen zu dem Konflikt heraus. Die organisierte Fanszene des VfB forderte den RĂŒcktritt des PrĂ€sidiums. Vogt schloss den RĂŒcktritt als PrĂ€sident jedoch aus. Auf den Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats, der nun von Tanja Gönner angefĂŒhrt wird, hatte der neue VfB-Investor Porsche gedrĂ€ngt.

"NatĂŒrlich war die Woche nicht so angenehm fĂŒr alle", rĂ€umte der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle ein, der zudem in einem Interview den Rundumschlag von Vogt gekontert hatte. Er kĂŒndigte an, dass es am Dienstag bei einer Sitzung mit allen Beteiligten auch um die zukĂŒnftige Struktur des Vereins gehen werde.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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