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Bundesliga: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke warnt vor Fußball-Söldnern

Fans "werden sich abwenden"  

BVB-Boss warnt Spieler vor Söldnertum

10.08.2016, 19:15 Uhr | t-online.de , sid

Bundesliga: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke warnt vor Fußball-Söldnern. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sieht die aktuelle Entwicklung im Fußball kritisch. (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sieht die aktuelle Entwicklung im Fußball kritisch. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Enorme Transfersummen, wechselwillige Spieler, fehlende Identifikationsfiguren: Die aktuelle Entwicklung unter Fußball-Profis treibt Hans-Joachim Watzke Sorgesfalten auf die Stirn. Der Vorstandsvorsitzende von Borussia Dortmund hat sich kritisch zu Verhaltensweisen mancher Spieler geäußert.

"Wenn sie irgendwann nur noch als Söldner wahrgenommen werden, wird der Fußball an Faszination verlieren und es werden sich immer mehr Menschen von ihm abwenden", warnte Watzke im Gespräch mit der "Sport Bild".

Letztlich werde diese negative Entwicklung "die Brieftasche eines jeden erreichen", sagte der 57-Jährige. "Der Fußball lebt doch in hohem Maße von Identifikation. Und wenn der Fan das Gefühl hat, dass es dem Spieler praktisch egal ist, bei welchem Klub er spielt, wird es schwierig."

Stoppzeichen wie bei Lewandowski

Laut dem BVB-Boss werde es "immer schwieriger, je mehr Geld ins Spiel kommt", und es werde "mal wieder allerhöchste Zeit, dass ein Verein ein Stoppschild setzt, wie wir es bei Lewandowski getan haben. Die Spieler müssen langsam aufpassen."

Im Sommer 2013 ließ die Borussia Robert Lewandowski trotz Wechselwunschs nicht ziehen und verzichtete damit auf eine hohe Ablösesumme. Stattdessen ging der polnische Stürmer noch eine Saison für Schwarz-Gelb auf Torejagd, ehe er 2014 ablösefrei zum FC Bayern wechselte.

Nein zu ausländischen Investoren

Unterdessen will Watzke den BVB nicht für ausländische Investoren öffnen. "Man kann sich einen chinesischen Investor holen, so wie Atlético Madrid. Diesen Weg werden wir aber nicht gehen", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit".

Der Borussia bleibe nur der mühsame Weg: "In den nächsten zehn Jahren aus eigener Kraft so zu wachsen, wie es uns in den vergangenen zehn gelungen ist. Seit 2006 haben wir unseren Umsatz um rund 500 Prozent gesteigert", so Watzke.

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