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Torhüter Roman Bürki nach BVB-Anschlag: "Ich kann keine Nacht durchschlafen"

BVB-Keeper Bürki spricht über Anschlag  

"Ich kann keine Nacht durchschlafen."

16.04.2017, 16:06 Uhr | DED, sid

Torhüter Roman Bürki nach BVB-Anschlag: "Ich kann keine Nacht durchschlafen". BVB-Torwart Roman Bürki im Trikot seines beim Anschlag verletzten Teamkollegen Marc Bartra. (Quelle: imago images)

BVB-Torwart Roman Bürki im Trikot seines beim Anschlag verletzten Teamkollegen Marc Bartra. (Quelle: imago images)

Der schockierende Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund wirkt noch immer nach. Jetzt spricht Roman Bürki über den Umgang mit der Attacke – mit emotionalen Worten.

Der BVB-Keeper in der Schweizer Zeitung "Der Bund": "Ich kann keine Nacht durchschlafen. Im Unterbewusstsein zucke ich zusammen und schrecke darum auf." Und: "Wenn ich dann aufwache, bin ich froh, dass ich daheim im Bett liege."

"Plötzlich schreit einer"

Der Schweizer hatte im Teambus des BVB direkt neben Verteidiger Marc Bartra gesessen, der trotz seiner Verletzungen mittlerweile wieder das Krankenhaus verlassen konnte. Bürki erinnert sich an einen "Riesenknall. Alle Köpfe wirft es vom Druck zur Seite. Dann ist es einen Moment lang ruhig, und plötzlich schreit einer, also Marc."

Der 26-Jährige bestätigte zudem die Hilfe, die der Verein seinen Spielern zur Verfügung stellt. Der Mannschaft stünden "sehr gute Betreuer" zur Seite, "an die wir uns wenden können, wenn wir reden wollen oder ein Symptom auftritt." Drei Wochen könnte es demnach "normal sein, dass du wegen des Schocks etwas spürst", sagte Bürki, der es noch immer "unfassbar" findet, "dass wir, dass eine Fußballmannschaft Ziel des Anschlags war".

Bürki hofft auf Normalität

Bei der Verarbeitung der Erlebnisse hilft dem Torwart vor allem eins: Der Fußball. Bürki: "Ich bin froh, dass ich etwas habe, auf das ich mich fokussieren muss. Es ist sehr wichtig, dass ich abgelenkt bin und versuche, nicht zu sehr darüber nachzudenken, was passiert ist", sagte Bürki, der am Samstag mit der Borussia 3:1 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen hatte. "Das war ein Schritt zurück zur Normalität."

Für das Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale beim AS Monaco am Mittwoch (ab 20:30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) wünscht sich Bürki daher vor allem, "dass alle gesund bleiben".

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