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"Leipzig hat Angst vor dem FC Bayern"

Die Kolumne von Berti Vogts bei t-online.de

Aktualisiert am 02.03.2018Lesedauer: 3 Min.
Timo Werner bei der Niederlage gegen den 1. FC Köln. Berti Vogts versteht nicht, wie man den Stürmer nur einwechseln kann.
Timo Werner bei der Niederlage gegen den 1. FC Köln. Berti Vogts versteht nicht, wie man den Stürmer nur einwechseln kann. (Quelle: imago-images-bilder)
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Warum Dortmund eher als Bayern-Konkurrent geeignet ist als Leipzig

Wenn Leipzig am Samstag Dortmund empfängt, treffen die Mannschaften aufeinander, bei denen man die größte Hoffnung hat, dass sie perspektivisch zumindest mal wieder den FC Bayern ärgern können.

Leipzig hat Angst vor Bayern

Schade, dass das in der aktuellen Saison nichts mehr wird, weil die Bayern in einer anderen Liga spielen, aber auch jetzt geht es ja zumindest noch um die Plätze zwei bis vier. Die werden Leipzig, Dortmund und Schalke unter sich ausmachen.

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Wer kann den Bayern also überhaupt mal wieder gefährlich werden?

Leipzig erst mal nicht. Ralph Hasenhüttl ist eindeutig einer der führenden Trainer der Liga. Was er aus der Mannschaft gemacht hat, ist klasse. Die meisten Spieler kannte man überhaupt nicht, als sie zu RB kamen. Jetzt kennt man sie. Er hat die Spieler verbessert und zu dem gemacht, was sie heute sind. Das spricht für die hohe Qualität von Hasenhüttl. Und manchmal spielen sie auch wie ein echter Bayern-Verfolger. ABER: Dann sieht man auch immer wieder, dass sie noch nicht so weit sind. Wenn sie Bayern in der Tabelle vor Augen haben, haben sie kurioserweise Angst. Gerade so eine Niederlage wie die gegen Köln – das darf einfach nicht passieren.

Timo Werner muss 90 Minuten spielen

Ich verstehe es auch nicht, wie man Timo Werner, wie zuletzt, erst kurz vor Schluss einwechseln kann. Ich sehe ihn nicht im Training, demzufolge kann ich es nicht beurteilen, wie es der Trainer vermag, aber fĂĽr mich ist das nicht nur ein ĂĽberragender Spieler, sondern auch einer, der ĂĽber 90 Minuten auf dem Platz stehen muss.

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Bei Dortmund kann ich mir dagegen vorstellen, dass sie Bayern in den nächsten Jahren den Titel streitig machen können. Man muss ihnen nur Zeit geben. Sie hatten wirklich viele verletzungsbedingte Ausfälle.

Stöger sollte den Kader umbauen dürfen

Auch das ist allerdings ein Problem, das man lösen kann. Leipzig und Dortmund haben einfach beide nicht diese Breite im Kader. Der FC Bayern ist im Vergleich komplett international aufgestellt. Wenn da sieben, acht Spieler fehlen, ist das kein Problem. Bei Leipzig schon – und bei Dortmund auch. Da sollten beide zusehen, dass sie den Kader breiter aufstellen.

Leipzig gegen Dortmund ist auch das Duell der österreichischen Trainer – und auch Peter Stöger macht in meinen Augen einen sehr guten Job. Ich denke, dass Borussia Dortmund ihm nicht nur einen neuen Vertrag, sondern auch die Chance geben sollte, den Kader im Sommer mehr nach seinen Bedürfnissen zu gestalten. Gerade defensiv – denn genau da liegt das Problem von Borussia Dortmund. Aktuell sind sie noch längst nicht da, wo sie sein können.

Der Beamten-Spruch sollte ein Ansporn sein

Ich finde es deshalb toll, was Michael Zorc nach dem 1:1 gegen Augsburg gesagt hat. „Wir spielen wie die Beamten.“ Endlich spricht das mal ein Verantwortlicher eines Klubs aus. Er hat natürlich recht. Ich würde sogar noch weitergehen und sagen, dass fast alle Mannschaften in der Bundesliga spielen wie die Beamten. Bayern und Leipzig kann man da vielleicht rausnehmen. Aber ansonsten wird da mit zu wenig Tempo gespielt, zu viel quer und zurück, es gibt zu viel Ballgeschiebe. Ich habe schon in meiner letzten Kolumne geschrieben, dass aus meiner Sicht das vernachlässigt wird, was das Geilste am Fußball ist: Tore schießen um jeden Preis.

Ich möchte keine Beamten diskreditieren, aber der Ausdruck trifft den Nagel einfach auf den Kopf und sollte ein Ansporn sein für die Spieler. Sie müssen jetzt zeigen: Wir können schneller spielen, wir können moderner spielen und das leisten, was der internationale Topfußball von einem verlangt.

Wir mĂĽssen Wiedergutmachung in der Euro League betreiben

Toll, dass jemand den Mut hat, das auszusprechen – und dann noch jemand, der so nah an einer Mannschaft dran ist. Damit rüttelt er alle wach.

Ich hoffe für die Bundesliga, dass wir nicht zehn Jahre warten müssen, bis mal wieder ein anderer als Bayern Meister wird – ob Dortmund, Leipzig oder vielleicht sogar Schalke. Im Moment sieht es leider danach aus. Und ich hoffe für die Liga, dass Leipzig oder Dortmund die Europa League gewinnen. Ich glaube, dass beide große Chancen auf den Titel haben. Wir haben da endlich mal große Klubs in diesem Wettbewerb. Wir sind da auch in einer Verpflichtung, etwas wieder gutzumachen – nach der Respektlosigkeit der anderen Vereine in diesem Wettbewerb in der Hinserie.

Berti Vogts ist am Freitagabend ab 20 Uhr zu Gast beim Sportbuzzer-Fantalk 3.0, der auf Sport 1 und bei t-online.de live ĂĽbertragen wird.

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